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Mit Hannes Trinkl auf der Piste

Der Weltmeister 2001 über „seine“ Weltcupstrecke in Hinterstoder

Steil, selektiv, anspruchsvoll - oder mit einem Wort eine sportliche Herausforderung - ist die Hannes-Trinkl-Weltcupstrecke im Skigebiet Hinterstoder. Wir haben den Namenspatron gefragt, was das Besondere an "seiner" Piste ist.

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Seine aktive Karriere als Weltcup-Rennläufer und Speed-Spezialist krönte Hannes Trinkl 2001 mit dem Weltmeistertitel in der Abfahrt. Zwei Jahre davor gewann er in Nagano die Olympia-Bronzemedaille. Keiner kennt die einzige Weltcup-Piste Oberösterreichs so genau, wie der derzeitige Weltcup-Renndirektor des internationalen Skiverbandes FIS.

Was zeichnet die Hannes-Trinkl-Weltcupstrecke aus?

Es ist eine sehr anspruchsvolle, mit vielen Übergängen gespickte Abfahrt, die selbst geübten Skifahrern eine große Herausforderung bietet. Das merkt man gleich oben am Start. Aus dem Starthaus hinaus beginnt die Fahrt mit einem kurzen Flachstück, bevor es nach einer ersten Linkskurve in den ersten Steilhang hineingeht. Hier zieht es einem schon das erste Mal den Bauch zusammen.

Das ist aber erst der Anfang, auch im weiteren Verlauf bleiben die Skifahrer ordentlich gefordert.

Aus dem Steilhang hinaus folgt ein kurzes Flachstück zu einem Übergang, dem sogenannten "Schröcksi-Sprung". Bei den Weltcuprennen wird hier gesprungen. Dann folgt eine halbsteile Passage zu einer schwierigen Rechtskurve, den "Badicorner"...

...auf den dann die Schlüsselstelle folgt.

Genau. Über eine kleine Welle geht es hinein in den sehr langen und anspruchsvollen Steilhang, den schwierigsten Teil der Strecke. Er zeichnet sich besonders durch seine drei Wellen aus. Diesen Hang hinunter zu fahren, ohne eine Pause einzulegen, kann schon recht ordentlich in den Oberschenkeln brennen.

Danach wird man für die Mühe aber mit einem deiner Lieblingsabschnitte belohnt.

Ja, das ist eine etwas flachere Passage mit vielen schönen Wellen. Beim "Hochstandsprung" heben die Rennläufer wieder ab. Vor dem "Zielsprung" geht es noch einmal über ein kurzes Flachstück. Der letzte Hang ist wieder ein wenig steiler und mit ein paar schönen Schwüngen geht's hinunter ins Tal.

Was ist dein persönliches Fazit zur Weltcupstrecke in Hinterstoder?

Diese Abfahrt zeichnet sich durch eine ausgewogene Mischung an mittelsteilen bis sehr steilen Passagen aus und auch erfahrene Skifahrer finden auf dieser Strecke Adrenalin pur. Ich selbst ziehe gerne meine Schwünge hinunter, gerade die vielen Übergänge und Wellen gefallen mir besonders gut.

Hannes-Trinkl-Weltcupstrecke - die Fakten:

  • Gesamtlänge: 3.500 Meter
  • Maximales Gefälle: 60%
  • Maximale Breite: 80 Meter
  • Eröffnet: im Jänner 2006

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Hannes Trinkl in Hinterstoder
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