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Gemeinsame Strategie: Römer, Bier und Donau

04.05.2015
1. Bayerisch-Oberösterreichischer Tourismusgipfel in Passau

Bayern und Oberösterreich suchen einen Schulterschluss im Tourismus. Dazu trafen sich der bayerische Staatssekretär Franz Josef Pschierer, der oberösterreichische Landesrat Michael Strugl, sowie Politiker, Touristiker und touristische Erlebnisanbieter aus Ostbayern und Öberösterreich zum ersten bayerisch-oberösterreichischen Tourismusgipfel in Passau.

Landesrat Strugl und Staatssekretär Pschierer, die vor dem Tourismusgipfel ein Vier-Augen-Gespräch führten, zeigten sich einig, zukünftig eine gemeinsame Tourismusstrategie zu entwickeln. Ziel sei es, höhere Marktanteile im Tourismus zu erzielen, dies ginge aber nicht allein am deutschen und europäischen Markt. Daher sollen in einem Pilotprojekt die Kräfte beider Länder gebündelt und im ausländischen Markt eingesetzt werden. „Wir wollen eine Kooperation trotz Konkurrenz“, sagte Pschierer, „die Donau ist beispielsweise ein Thema, das man gemeinsam vermarkten kann und wovon beide Partner profitieren.“ Ihm gehe es darum, dass die Gäste Bayerns und Oberösterreichs länger bleiben und beide Destinationen kennen lernen.

Man sei sich einig, führte Strugl aus, dass man sich im Nahbereich in einer Konkurrenzstellung befinde, bei den Fernmärkten wie China oder USA sehe die Situation anders aus. „Hier wollen wir gemeinsam neue Märkte erschließen“. Viel Potential sehen beide Politiker im Thema Donau. Die Donau sei nicht nur eine Wasserstraße, die Bayern und Oberösterreich verbinde, sondern vielmehr eine Marke mit starker Anziehungskraft. Dies zeigen die Wanderwege Donau-Panoramaweg und Donausteig, der Donauradweg oder die Personenschifffahrt auf der Donau. Angesprochen wurden aber auch die Themen Römergeschichte, bayerisches Bier sowie die Glasstraße.

Die Möglichkeit, Fördergelder für touristische Projekte zu bekommen, war weiteres Thema der grenzüberschreitenden Diskussion. Der touristische Bereich sei in den neuen europäischen Programmen nicht explizit verankert, erläuterte Strugl, es gelte daher, alle Projekte im Rahmen der Gesetze abzuwickeln, dabei aber so kreativ wie möglich zu sein. Der bayerische Staatssekretär sagte den Touristikern seine volle Unterstützung zu: „Wir wollen zunächst sinnvolle Strategien entwickeln und dann sehen, wie man sie in bestehende Förderprogramme einbinden kann.“ Für den oberösterreichischen Landesrat war eine weitere wichtige Frage, wie man die Marken international sichtbar machen kann. Auch er sehe gute Chancen in den Überseemärkten, die nur mit gebündelten Kräften ausgeschöpft werden können.

Markenberater Dr. Robert Trasser aus Innsbruck hielt als Impulsredner ein leidenschaftliches Plädoyer für eine strategische Kooperation. „Touristische Produkte sind gut, vergleichbar, austauschbar, ähnlich. Menschen lieben die Vermassung und wollen doch individuell angesprochen werden. Kurzfristigkeit ist ein Phänomen. Die Empfänger werden durch die auf sie einwirkende Fülle unempfänglich“, erläutert Trasser die aktuelle Situation im Tourismus. Sein Rezept: „Schließen Sie eine Allianz mit Varianz.“ Während sich die Regionen mehr auf ihre Kernkompetenzen fokussieren, werden die Kundenwünsche immer individueller. Dies bedeute einen steigenden Bedarf, zwischen den Regionen zu kooperieren. Die Kooperation sei dabei nicht das Ziel, sondern die möglichen Synergien, die für die Gäste von Nutzen sind. Kooperationspartner brauchen gleiche Ziele, gleiche Werte, aber spezielle Fähigkeiten. „In einer Kooperation ist es wie in einer Fußballmannschaft, jeder Spieler hat seine Position, in der er gut ist. Es würde keinen Sinn machen, wenn alle Spieler auf der gleichen Position spielen würden“, erklärt Trasser. Tourismus habe eine hohe emotionale Strahlkraft. Beispielhaft nannte die Verknüpfung mit dem Thema Bier. „Ich lege Ihnen dieses Thema ans Herz“, so Trasser.

Grußworte des Präsidenten des Tourismusverbandes Ostbayern, Landrat Michael Adam, dem Geschäftsführer von Oberösterreich Tourismus, Mag. Karl Pramendorfer, und dem Oberbürgermeister der Stadt Passau, Jürgen Dupper, rundeten den Tourismusgipfel ab. Sie alle beschrieben bereits bestehende gemeinsame Projekte und sehen touristische Chancen für beide Seiten in einer tiefergehenden bayerisch-oberösterreichischen Kooperation.

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1. Bayerisch-Oberösterreichischer Tourismusgipfel
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