Grüne Hügellandschaft im Mühlviertel

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Frischling-Kapelle

Tiefgraben am Mondsee, Oberösterreich, Österreich

​1777 fuhr der Frischling-Bauer mit einem Ochsengespann nach Mondsee. Beim Bergabfahren im Bereich der jetzigen Krankenhausstraße gingen die Ochsen durch. Bei dem Unfall kam der Bauer mit einem Beinbruch relativ glimpflich davon. 

​Was heute meist gut zu behandeln ist, war damals eine Verletzung, die Verkrüppelung oder Tod bedeutete. Die beiden Töchter Kreszenzia und Walpurga gelobten, eine Kapelle zu errichten, wenn der Vater wieder gesund würde. Letzteres trat ein.
Die hölzerne Kapelle wurde im Wald errichtet. Regelmäßig kam man dort zum Gebet zusammen. Eine gründliche Reinigung wurde Ende April vorgenommen. Anschließend brachte die Familie den Maikranz an und betete im Mai dort täglich den Rosenkranz.
In den 50er Jahren brannte die Kapelle Ende Mai ab. Die Ursache des Brandes ist nicht geklärt. Vermutlich wurde beim Ausblasen der Kerzen durch einen Funken der Maikranz zum Glosen gebracht. Als man das Feuer entdeckte, war die Kapelle nicht mehr zu retten. Lediglich ein Bild fand man später – stark beschädigt – in der Asche. Es erinnert an die Gründung der Kapelle. Zwei Frauen (Kreszenzia und Walpurga) sind unter dem Bildnis der Gottesmutter zu sehen, dabei steht die Jahreszahl 1778. Dieses Bild hängt derzeit in der Wohnung von Frau Elisabeth Mayrhofer (geb. Frischling).
Für die Familie war damals klar, dass die Kapelle wieder aufgebaut werden musste, allerdings an einem günstigeren Platz. So entstand 1953 die jetzige Kapelle an der Zeller Ache. Eine Tante Frau Mayrhofers, hatte in Wien viele Jahre lang eine Dame betreut. Von dieser hatte sie ein großes, sehr wertvolles Marienbild mit zwei echten Goldkronen bekommen. Dieses Bild sollte in der Kapelle seinen Platz haben, deshalb richtete man sich beim Bau nach diesen Maßen. Leider wurde dieses kostbare Bild gestohlen. Ein Sommergast spendete ein neues Marienbild, das nun in der Kapelle hängt.
Eine Gedenktafel und Bilder erinnern an die im Krieg vermissten Brüder Frischling Josef (1945 in Jugoslawien) und Hans (1944 auf hoher See) und an die verstorbenen Eltern.
Die Familie Schwaighofer, Bauer vom Frischlinggut, sorgt für Blumenschmuck und Sauberkeit der Kapelle, bei der Wanderer sehr gerne Rast machen.

​täglich

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Frischling-Kapelle
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