Grüne Hügellandschaft im Mühlviertel

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Thekla-Kapelle

St. Lorenz am Mondsee, Oberösterreich, Österreich

​Die Errichtung der Thekla-Kapelle in St. Lorenz fällt in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. 

Damals wurde Holz aus dem Gebiet der Drachenwand zur Saline nach Bad Ischl geliefert. Der Klausbach war für die Holzbringung von großer Bedeutung. Oberhalb des Wasserfalls wurde er aufgestaut. Im Bereich der heutigen Thekla-Kapelle befand sich ein Holzrechen zum Auffangen der Stämme und Scheiter, die über den Klausbach geschwemmt wurden. Hier war auch der  sogenannte „Tristplatz“ (Triftplatz), auf dem das geschwemmte Holz gelagert wurde. Im Winter brachte man das Holz zum See, um es mit dem „Stier“, einer Plätte, nach Scharfling zu transportieren. Von dort wurde es mit Ochsengespannen nach Fürberg an den Wolfgangsee gebracht. Eine Straße über den Scharflingpass gab es noch nicht. In dieser Zeit wurde das „Brennert“, ein einst steiles Waldgebiet in der Drachenwand, für die Holztrift abgeholzt. Die Erde wurde dadurch bis auf die nackten Felsen abgeschwemmt. Jahrelang führte der Klausbach bei Gewitterregen braunes Wasser, das durch die weggeschwemmte Erde so gefärbt war.
Zur Zeit als Wesenauer, der Wirt zu Scharfling, die Aufsicht über die Klause hatte, kam ein starkes Unwetter auf. Er wollte deshalb die Klause öffnen, damit sie vom Wasser nicht beschädigt würde. Die Klause brach jedoch vorher und Wesenauer wurde von den Wassermassen überrascht. Er konnte sich gerade noch auf einen Baum retten. An diesem war ein Bild der hl. Thekla angebracht. Als Dank für seine Errettung ließ er die Thekla-Kapelle erbauen. Die gebrochene Klause wurde nie wieder aufgebaut.1)

Die Thekla-Kapelle – die am Grund von Altbürgermeister Nußbaumer steht – wird schon seit Jahrzehnten von der Familie Schachl (Hanslbauer) sorgsam gepflegt. Das Altartuch für die Kapelle stickte vor Jahren Maria Eder (Eimoserin). Die Familie Schachl sorgt dafür, dass Ende April die Kapelle gründlich gereinigt wird. Die Tür wird mit einem Kranz geschmückt. Jeden Sonntag im Mai wird heute noch dort gebetet, in früheren Jahren war das wöchentlich öfter der Fall. Das Fest am 31. Mai gibt es jedoch jedes Jahr. Dabei treffen sich die Freunde der Thekla-Kapelle zum Gebet und zum feierlichen Verbrennen des Türkranzes.

​1) vgl. Mag. Anton Reisinger, Wundersames Mondseeland – Sagen, Legenden, Erzählungen für Kinder und Erwachsene S. 89

Erreichbarkeit / Anreise

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Thekla-Kapelle
Wanderweg Nr. 11
5310 St. Lorenz am Mondsee

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