Grüne Hügellandschaft im Mühlviertel

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Hinterstoder - Großer Priel

Hinterstoder, Oberösterreich, Österreich
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Tour-Details

Wegnummer: 201,260
Startort: 4573 Hinterstoder
Zielort: 4573 Hinterstoder

Dauer: 7h 39m
Länge: 8,7 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 1.937m
Höhenmeter (abwärts): 133m

niedrigster Punkt: 612m
höchster Punkt: 2.437m
Schwierigkeit: schwer
Panorama: Traumtour

Wegbelag:
Schotter, Wanderweg

powered by TOURDATA

Hochalpine und landschaftlich großartige Tour auf einen der höchsten Gipfel des Toten Gebirges. Lange, stellenweise sehr steile und felsige Steige mit kurzen gesicherten Passagen und Kletterstellen im I. Schwierigkeitsgrad, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind überall notwendig. Besondere Vorsicht bei hartem Altschnee - besonders im Kühkar passieren immer wieder Unfälle durch Ausgleiten. Bei Nebel und Schneelage wird die Orientierung im weiten Karstgelände oberhalb des Prielschutzhauses sehr schwierig!

Der Große Priel ragt als einziger Gipfel im Toten Gebirge über die 2500-m-Marke hinaus, und seine felsfaltige Nachbarin, die Spitzmauer, gilt als die schönste Erhebung des Toten Gebirges. "Von dem Schneetal über kahle Felsen kann man ohne Gefahr auf den Gipfel des Hochpriel im Lande ob der Enns in zwei Stunden gelangen", notierte Erzherzog Johann 1810 in seinem Tagebuch, "Wildschützen bestiegen ihn schon." Diesen gesetzlosen Gesellen verdankt der Brotfall zwischen Priel und Spitzmauer seinen Namen: Ein Brotlaib, der in die Tiefe kollerte, verriet sie den Gendarmen. Ärger mit der Gipfeljause hatte auch Erzherzog Ludwig, der den "Hochpriel" anno 1819 erstieg: Der Schulmeister von Hinterstoder war samt dem Kaffeegeschirr auf dem Eis ausgerutscht - die Tassen blieben zwar im Gegensatz zu seinem Hintern heil, doch dafür hatte der Haushofmeister den Kaffee vergessen ...

Zum Prielschutzhaus: Vom Parkplatz Polsterlucke (3 km nach dem Ortszentrum Hinterstoder) wandern Sie ca. 30 Minuten auf einer Forststraße bis zur Materialseilbahn, wo der eigentliche Steig zum Prielschutzhaus beginnt. (Gepäcktransport möglich, Hüttenwirt per Telefon verständigen). Knapp davor rechts über den Bach und auf einem breit ausgetretenen Steig in Serpentinen durch den Laubwald zum Klinserwasserfall hinauf. Vorbei am Großen und am Kleinen Ofen (Höhlen) zum "Gott-sei-Dank- Bankerl" und bis vor die "Märchenwiese". Dort nach rechts und stets nahe der Seilbahn durch Mischwald zum Prielschutzhaus. Abstieg auf der gleichen Route.

Auf den Großen Priel: Weiter auf dem Steig Nr. 201 - vorbei am Wasserreservoir und zwischen Latschen - zu einer Wegteilung: Rechts auf dem Steig Nr. 260 über einen felsigen Rücken ins Kühkar hinauf. Bei der Abzweigung zum Bert-Rinesch-Klettersteig links und in Kehren zur oberen Karschwelle ("Jausenstein"). Am linken (südlichen) Rand des Kars über Schutt und ein steiles Schneefeld zur Flanke unterhalb der Brotfallscharte. Die folgenden Felsstufen und Bänder sind mit Stahlseilen gesichert - wenn der oberste Bereich unter hartem Altschnee liegt, kann man die Passage links und über ein höher gelegenes Band umgehen. Knapp unterhalb der Brotfallscharte befindet sich eine Unterstandshöhle. Hat man den Gratrücken erreicht, lohnt sich zunächst der kurze Abstecher links auf den Brotfallgipfel. Wieder zurück und nach der Markierung 260 auf dem breiten Schuttrücken Richtung Priel hinauf. Oben trifft man auf den Steig Nr. 262, der von der Welser Hütte heraufzieht und dem wir nach rechts folgen. Ab- und aufsteigend über den schmalen Grat - direkt über der gewaltigen Nordwand - zum 8 m hohen Gipfelkreuz hinüber. Abstieg auf der gleichen Route.

Abstiegsvariante: Von der Abzweigung am Beginn des Gipfelgrats kann man auch westwärts auf dem Steig Nr. 262 zum Fleischbanksattel absteigen. Von dort geradeaus Richtung Pühringerhütte und unter dem Sauzahn hinab. Bei der Wegkreuzung unter dem Schermberg (Notunterstand) nach links und nach den Markierungen durch das flache Karstgelände nach Süden auf den Temlberg zu. Vor diesem markanten Felsgipfel (den man auf einem steilen, aber markieren Steig erklimmen kann) erreicht man die nächste Wegkreuzung. Links auf dem Steig Nr. 201 am Rand eines Kars zur Klinserscharte, wo der Pfad zur Spitzmauer einmündet. Weiter durch die Klinserschlucht (siehe Tour zur Spitzmauer).

Gehzeit:
zum Prielschutzhaus 2,5 h, auf den Großen Priel 3 h, Abstieg zum Prielschutzhaus 2 h; vom Prielschutzhaus nach Hinterstoder 2 h.

Wanderweg-Nummern: 201, 260

Ausgangspunkt: Parken: Sollten sie sich länger in den Bergen aufhalten, ersuchen wir um Benützung des Parkplatzs "Polsterlucke" (4573, Goierweg 21)

ÖAV-Prielschutzhaus

Das Prielschutzhaus ist ein Eldorado für Kletterer im Toten Gebirge!

Prielschutzhaus (Alpenverein)

Herzlich Willkommen am Prielschutzhaus in Hinterstoder!

Erreichbarkeit / Anreise

Nach dem Ortszentrum Hinterstoder erreichen Sie nach 1,5 km den Parkplatz Schiederweiher (gebührenpflichtig).

Parkgebühren

Parkplatz Schiederweiher: 2 Stunden € 2,00 1 Tag € 3,00 2 bis max. 7 Tage € 5,00 Jahresticket € 20,00

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Routenplaner für individuelle Anreise
günstigste Jahreszeit
  • Sommer
  • Herbst

Für Informationen beim Kontakt anfragen.

Österreichischer Alpenverein - Sektion Touristenklub Linz

Österreichischer Alpenverein - Sektion Touristenklub Linz

Herrenstrasse 7/I, 4020 Linz

+43 732 771023
touristenklub.linz@sektion.alpenver...
www.alpenverein.at/touristenklub-li...

Hinterstoder - Großer Priel
Pyhrn-Priel Tourismus GmbH
Hinterstoder 38
4573 Hinterstoder

+43 7564 5263 - 99
+43 7564 5263 - 30
hinterstoder@pyhrn-priel.net
www.urlaubsregion-pyhrn-priel.at
http://www.urlaubsregion-pyhrn-priel.at

Wir sprechen folgende Sprachen

Deutsch

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Tour-Details

Wegnummer: 201,260
Startort: 4573 Hinterstoder
Zielort: 4573 Hinterstoder

Dauer: 7h 39m
Länge: 8,7 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 1.937m
Höhenmeter (abwärts): 133m

niedrigster Punkt: 612m
höchster Punkt: 2.437m
Schwierigkeit: schwer
Panorama: Traumtour

Wegbelag:
Schotter, Wanderweg

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