Grüne Hügellandschaft im Mühlviertel

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Kulturwanderweg

Steinbach am Attersee, Oberösterreich, Österreich

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Tour-Details

Startort: 4853 Steinbach am Attersee
Zielort: 4853 Steinbach am Attersee

Dauer: 3h 36m
Länge: 13,0 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 217m
Höhenmeter (abwärts): 227m

niedrigster Punkt: 469m
höchster Punkt: 568m
Schwierigkeit:leicht
Panorama: tolles Panorama

Wegbelag:
Wanderweg

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Entdecken Sie kulturelle und historische Steinbacher Kleinode und spazieren Sie auf den Spuren bekannter Künstler, die ihre Sommerfrische am Attersee und im Besonderen in Steinbach am Attersee verbracht haben.

Auf 14 Stationen gibt es von Steinbach am Attersee über Seefeld bis nach Weißenbach am Attersee jede Menge Wissenswertes zu entdecken. Sie können alle Stationen einzeln besuchen oder mehrere verbinden.


Pfarrkirche zum heiligen Andreas
Die Lage auf dem Hügel über dem See dürften nach Funden von Götterstatuen bereits Kelten und Römer für eine Kultstätte genutzt haben. Die Bauzeit des heutigen Gotteshauses ist nicht genau bekannt, jedoch wird die Entstehung des Turmes mit etwa 1410 angenommen.
Der quadratische gotische Turm beherbergt in seiner rechteckigen Glockenstube ein Zügenglöcklein von 1410 und ein Geläute von drei Glocken, 1950 geweiht.


Binder-Krippe in der Pfarrkirche
Im Eingangsbereich der Kirche befindet sich links ein hervorragendes Werk heimatlicher Bildschnitzkunst. Franz Binder schnitzte die Figuren aus Lindenholz, sie sind bis zu 70 cm hoch. Für manche Gesichter soll der Künstler die Vorbilder aus der Ortsbevölkerung genommen haben. Der akad. Bildhauer Franz Binder verstarb 1988.


Wiener Kapelle am Kirchenweg
Die Wegkapelle aus der Mitte des 17. Jahrhunderts gehört zum Wienerbauerngut. Das schmiedeeiserne Gitter zeigt die Jahreszahl 1740. Aus dieser Zeit stammen auch die Fresken aus dem Leben Jesu, die bei einer Renovierung der Kapelle in den siebziger Jahren unter vielen Verputzschichten entdeckt wurden. 1995 wurde die Kapelle von der Besitzerfamilie erneut restauriert und präsentiert sich nun als gutes Beispiel für ländliches Bauwerk.


St. Nikolaus Kapelle in Weißenbach
Liegenschaftsschenkungen in Weißenbach an das Bistum Salzburg lassen einen sehr frühen christlichen Seelsorgestützpunkt vermuten. Der Zeitpunkt der Entstehung der Salzburger Eigenkirche St. Nikolaus ist jedoch unbekannt. Es gibt einen Ablassbrief von ihr aus dem Jahre 1341, ihre letzte urkundliche Erwähnung stammt aus 1450. Möglicherweise wurde die Kirche durch einen Bergsturz verschüttet.
Durch den von Steinbach nach Weißenbach führenden Nikoloweg blieb die namentliche Erinnerung an den Patron der Schiffsleute geweihten Kirche erhalten. 1954 erwarb die Österreichische Nationalbank den gesamten Hotelbesitz in Weißenbach und im Zuge der Umbauten erfolgte auch der Neubau der St. Nikolaus Kapelle, in der seit 1956 in den Sommermonaten Messfeiern und Andachten abgehalten werden. Im Inneren der Kapelle befinden sich mehrere Holzskulpturen des heimischen Bildhauers Franz Binder.


Hausmühle in Kaisigen
Die von einem oberschlächtigen Mühlrad angetriebene Bauernmühle aus dem 18. Jahrhundert ist ausschließlich aus Holz gebaut und voll funktionstüchtig. Vorführung im Sommer jeden Dienstag.


Heimathaus in Seefeld
Vor der Mündung des Kienbaches in den See steht das "Huthaus", ehemals Unterkunft der k.u.k. Salinenforste. Diese hatten hier einen "Aufsatz", wo das den Bach herunter getriftete Holz lagerte, bevor es per Plätte über den See nach Weißenbach transportiert wurde.
Das für die Sudpfannen in Ebensee zur Salzgewinnung benötigte Holz wurde im Weißenbachtal mittels eines Hallholzaufzuges, über die Wasserscheide gehoben, um über den Weißenbach in die Traun zu gelangen. Dieser Aufzug war von 1722 bis 1968 in Betrieb, sein Modell ist im "Huthaus" eingerichteten Heimatmuseum in Betrieb und kann in den Monaten Juli und August jeden Mittwoch (oder gegen Voranmeldung) besichtigt werden.


Komponierhäuschen Gustav Mahler in Seefeld
Im Sommer 1893 entdeckte Gustav Mahlers Schwester Justine in Steinbach am Attersee im Ortsteil Seefeld ein Gasthaus, das ein ruhiges Quartier versprach. Mahler arbeitete damals an seiner 2. Sinfonie und wollte die 3. Sinfonie beginnen. Um absolut ungestört zu sein, ließ er in Absprache mit dem Besitzer für folgenden Sommer auf einer großen Wiese zum See hinunter einen kleinen Ziegelbau errichten. Im Juni 1894 war nach zwei Wochen Aufenthalt der Schlusssatz der 2. Sinfonie vollendet. Der Rest des Sommers und die beiden folgenden waren der Arbeit an der 3. Sinfonie gewidmet. Das Häuschen fand in den folgenden Jahrzehnten verschiedene Verwendungen – so existierte es noch, als das zunehmende Interesse an Gustav Mahler in den achtziger Jahren die Idee aufkommen ließ, es zur Gedenkstätte zu widmen. 1983 wurde es näher an den See gerückt und vollständig renoviert. Die kleine Schausammlung im Komponierhäuschen wird von der Internationalen Gustav-Mahler Gesellschaft betreut. Eine Besichtigung ist jederzeit möglich, Schlüssel an der Rezeption des Gasthofs Föttinger.


Gustav Mahler Gedenkstein bei der Schiffsanlegestelle
In der gepflegten Anlage beim Landungssteg wurde 1996 aufgrund der 100 jährigen Vollendung der 3. Sinfonie von der Gemeinde Steinbach ihrem berühmtesten Sommergast ein Gedenkstein gewidmet. Der Platz wurde sehr bewusst gewählt: Da es die Straße Weyregg-Steinbach noch nicht gab konnte Mahler, von der Kaiserin-Elisabeth-Westbahn her kommend, nur per Schiff nach Steinbach gelangen.


Bleibtreu-Villa in Seefeld
Die Schauspielerin Hedwig Bleibtreu wurde 1893 an das Hoftheater in Wien engagiert, fünf Jahre später wurde sie Hofschauspielerin und erhielt 1906 einen lebenslangen Vertrag. Sie heiratete ihren Kollegen Alexander Römpler, nach dessen Plänen 1909 im Ortsteil Seefeld eine Sommervilla mit prachtvollem Ausblick über den See zum Schafberg gebaut wurde. Gleich nach Beginn des ersten Weltkrieges stiftete Hedwig Bleibtreu die Villa samt Einrichtung für Verwundete der k.u.k. Armee. Als Erholungsheim für Offiziere des Bundesheeres ist es noch heute in Benützung.


Franz-Stoß-Weg in Forstamt
Der 1890 in Wien geborene Franz Stoß nahm neben dem Jurastudium Schauspielunterricht und war erstmals 1929/30 am Wiener Volkstheater engagiert. Bis 1977 war er Direktor des Theaters in der Josefstadt. In den sechziger Jahren ließ er ein Refugium in Steinbach bauen, das er in seiner aktiven Zeit und in der Pension sehr schätzte.


Doderer-Villa in Forstamt
Heimito von Doderer wohnte von Februar bis Mai 1946 im Haus seines Onkels Richard von Doderer im Forstamt und verfasste in dieser Zeit seinen monumentalen Roman "Die Strudelhofstiege".


Wolter-Häuschen in Weißenbach
Gemeinsam mit ihrem Gatten Graf O`Sullivan de Grass erwarb sie 1885 zwei alte Häuser, welche die Burgtheater-Schauspielerin Charlotte Wolter zu stilvollen Sommervillen umbauen ließ.

Franz-von-Schönthan-Allee
Die Kastanienallee welche von Weißenbach in Richtung Burgau führt, ist nach ihm benannt.


Friedrich Gulda in Weißenbach
Friedrich Gulda lebte von 1962-2000 in Weißenbach.

Quelle: Folder Steinbacher Kulturwanderweg

Ausgangspunkt: Der Steinbacher Kulturwanderweg ist kein Rundweg. Sowohl Ausgangs- als auch Zielpunkt sind indivduell wählbar. Je nach Lust, Laune und Kondition können mehrere Stationen erwanderd werden.

Details - Wandern
  • Themenweg

ganzjährig

Gustav-Mahler-Komponier-Häuschen

Gustav-Mahler-Komponier-Häuschen

Der weltbekannte Komponist Gustav Mahler wird immer wieder mit einem Gasthaus des 19. Jahrhundert am Attersee in Zusammenhang gebracht. Gustav Mahler wohnte 1893-1896 im Gasthof Föttinger und komponierte dort an seiner 2. und 3. Symphonie. Um völlig ungestört arbeiten zu können,...

Hausmühle Steinbach am Attersee

Hausmühle Steinbach am Attersee

Herzlich willkommen in Steinbacher Hausmühle! Im Gemeindegebiet Steinbach am Attersee bestanden zum Zweck der Selbstversorgung 14 Hausmühlen. Diese stellten einen wesentlichen Bestandteil der Bauerngüter dar. Von diesen waren noch wenige bis nach dam 2. Weltkrieg in Verwendung. Durch...

Heimathaus Steinbach am Attersee

Heimathaus Steinbach am Attersee

Direkt am See gelegen ist das ehemalige Huthaus, die Unterkunft des Holzhüters der k. und k. Salinenforste, in dem heute das Museum untergebracht ist. Der Funktion des Gebäudes entsprechend behandelt das Gezeigte die Themenbereiche Holzbringung und Transport im Atterseegebiet. In...

Pfarrkirche zum Hl. Andreas

Pfarrkirche zum Hl. Andreas

Die Christianisierung des Attergaues setzte noch während der ausgehenden Römerzeit ein. Bis 1120 war Steinbach der Pfarre Altmünster unterstellt. Die Pfarrkirche wurde zu Ehren des heiligen Andreas erbaut, da dieser der Schutzpatron der Gemeinde ist. Wann die Kirche erbaut wurde, weiß man nicht. Man setzt das...

St. Nikolaus Kapelle in Weißenbach

St. Nikolaus Kapelle in Weißenbach

Liegenschaftsschenkungen in Weißenbach an das Bistum Salzburg lassen einen sehr frühen christlichen Seelsorgestützpunkt vermuten. Der Zeitpunkt der Entstehung der Salzburger Eigenkirche St. Nikolaus ist jedoch unbekannt. Es gibt einen Ablassbrief von ihr aus dem Jahre 1341, ihre...

Wiener Kapelle am Kirchenweg

Wiener Kapelle am Kirchenweg

Die Wegkapelle aus der Mitte des 17. Jahrhunderts gehört zum Wienerbauerngut. Das schmiedeeiserne Gitter zeigt die Jahreszahl 1740. Aus dieser Zeit stammen auch die Fresken aus dem Leben Jesu, die bei einer Renovierung der Kapelle in den siebziger Jahren unter vielen Verputzschichten...

Erreichbarkeit / Anreise

Auto:
Von Wien/Linz über die A1 – Abfahrt Schörfling am Attersee – dann noch 17 km über die B 152 Weyregg am Attersee nach Steinbach am Attersee
Von Salzburg über die A1 – Abfahrt Mondsee – dann noch 25 km über Unterach am Attersee - Weißenbach am Attersee nach Steinbach am Attersee
Von Norden über die A8 - Abfahrt Ried - zur Stadt Ried ca. 4 km, dann noch 60 km über Frankenburg – Gampern – Schörfling am Attersee – Weyregg am Attersee nach Steinbach am Attersee
Von Süden über Bad Ischl - von Bad Ischl sind es noch 25 km - nach ca. 4 km nach links abzweigen - übers Weißenbachtal zum Attersee – in Weißenbach am Attersee rechts nach Steinbach am Attersee abbiegen

Bahn:
Von Wien/Linz/Wels kommend bis Vöcklabruck oder Attnang-Puchheim und weiter mit dem Bus oder Taxi nach Steinbach am Attersee
Von Salzburg bis Vöcklabruck oder Attnang-Puchheim und weiter mit dem Bus oder Taxi nach Steinbach am Attersee oder alternativ BHF Vöcklamarkt und mit der Attergaubahn bis Attersee - weiter mit dem Schiff nach Steinbach am Attersee

FAHRPLAN:

Parken
  • Parkplätze: 5
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Routenplaner für individuelle Anreise
Allgemeine Preisinformation


kostenlos

  • Für jedes Wetter geeignet
  • Für Gruppen geeignet
  • Für Schulklassen geeignet
  • Für Kinder geeignet (jedes Alter)
  • Haustiere erlaubt
günstigste Jahreszeit
  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst
  • Frühwinter

Für Informationen beim Kontakt anfragen.

Kulturwanderweg
Tourismusverband Attersee-Salzkammergut
4853 Steinbach am Attersee

+43 7666 7719 - 60
info.steinbach@attersee.at
attersee-attergau.salzkammergut.at
https://attersee-attergau.salzkammergut.at

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Deutsch

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Tour-Details

Startort: 4853 Steinbach am Attersee
Zielort: 4853 Steinbach am Attersee

Dauer: 3h 36m
Länge: 13,0 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 217m
Höhenmeter (abwärts): 227m

niedrigster Punkt: 469m
höchster Punkt: 568m
Schwierigkeit:leicht
Panorama: tolles Panorama

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