Grüne Hügellandschaft im Mühlviertel

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G3 Genussroute: Der Innviertler Surspeck ist wieder da

Linz, Oberösterreich, Österreich

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Tour-Details

Wegnummer: G3
Startort: 4950 Altheim
Zielort: 4952 Weng im Innkreis

Dauer: 1h 36m
Länge: 86,9 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 367m
Höhenmeter (abwärts): 324m

niedrigster Punkt: 331m
höchster Punkt: 496m
Schwierigkeit: sehr leicht
Panorama: einige Ausblicke

Wegbelag:
Asphalt

powered by TOURDATA

Weizen-, Gerste-, Raps- und Maisfelder bestimmen die Landschaft dem Inn entlang zwischen dem Mattigtal und dem Pramtal. Hier zeigt sich das Innviertel als Kornkammer besonders bunt, und malerische Orte wie Obernberg und Reichersberg verraten gleich auf den ersten Blick eine lange Geschichte.

Die Stadttore, der barocke Brunnen, das Woerndlehaus, die Apotheke in Obernberg sind Zeichen von frühem Reichtum am Inn. Das Augustiner Chorherrenstift Reichersberg mit imposanter Rokokoausstattung ist kultureller und klerikaler Mittelpunkt der Region. Die Schwanthalerfamilie hat hier bildhauerische Schätze hinterlassen. Ein Schatz, tief aus der Erde geborgen, ist schwefelhaltiges Thermalwasser in Geinberg. Eine der heißesten und ergiebigsten Thermalquellen Europas sorgt in der Therme Geinberg für Entspannung und Gesundheit. Das „Europareservat Unterer Inn“ ist mit einer Vielzahl an Wegen für Walker, Läufer und Wanderer ausgestattet und der Römerradweg quert hier von Passau kommend den Innradweg. In Altheim ist im Römererlebnismuseum „Ochzethaus“ ein Stopp angesagt, und bevor es an den Römerhelmen entlang, bis Enns weitergeht, schmecken Bauernbrot mit fein aufgeschnittenem Surspeck und der „Römerweg-Radler“.

... hat eine lange Tradition

Das Wissen um die Herstellung des Surspecks wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Im Grunde ist die Methode, Fleisch durch Salzen (Suren) haltbar zu machen, schon seit der Antike im europäischen Raum bekannt. In jedem bäuerlichen Haushalt im Innviertel gab es ein Salzfass zur Produktion von sogenanntem „Kübelspeck”, wie der Surspeck auch genannt wird. Die Bezeichnung Kübelspeck kommt daher, weil der Speck zum Reifen in einem Holzkübel eingelegt wurde. Es ist, als hätte beim GenussBauernhof Jenichl in Altheim unsere schnelllebige Zeit wenig Bedeutung,  zumindest dann, wenn es um den Surspeck geht. Wollige Mangalitza und die schwarz-weißen „Schwäbisch-Hällischen“ Schweine leben im Stall der Jenichls auf Stroh und werden hier sechs Monate lang mit Innviertler Getreide gefüttert. Der Surspeck hat dann zwölf Wochen Zeit, um zu einer Delikatesse heranzureifen. Hört sich einfach an, erfordert aber Kenntnis und Erfahrung. Fein aufgeschnitten, auf einem Stück Bauernbrot, das ebenfalls am Hof gebacken wird und mit frischem Schnittlauch bestreut, schmeckt dieser Speck vorzüglich. Die kleinen Innviertler Knödel, mit Surspeck gefüllt,
erleben derzeit eine Renaissance, und wenn dann das „Knödeldrehen“ in der geselligen Runde noch dazu erlernt und die Knöderl aus der eigenen Hand geformt wurden, dann verbinden sich Erfahrung und Geschmack zu einem genussvollen Erlebnis. Die GenussRegion Innviertler Surspeck ist aus dem Zusammenschluss von Landwirten und Fleischhauern aus der Region entstanden, die sich auf die Herstellung der regionalen Delikatesse spezialisiert haben und gemeinsamen Qualitätskriterien verpflichtet sind. In der GenussRegion widmet man sich aber auch der Weiterentwicklung und Veredelung des Innviertler Surspecks. Was wären die berühmten Innviertler Speckknödel ohne die herzhafte weiße Füllung? Und wer behauptet, aus Surspeck könne keine süße Köstlichkeit gezaubert werden, der irrt gewaltig und hat noch nie von der Innviertler Surspeckschokolade gehört und gekostet.

In Altheim beim GenussBauernhof Jenichl, in Geinberg in der Specko’thek, in der Hofmetzgerei Schießl in Kirchdorf am Inn, in Weng beim Genussladen Finsterer und in Roßbach beim Simandl sind alle ständig bemüht, das Angebot an Frischfleisch, Wurstwaren und Speck in höchster Qualität
zu verfeinern und individuelle Spezialitäten zu entwickeln. Wie könnte es anders sein, der Surspeck ist bei allen ein Thema und ist oft auf den Innviertler Bretteljausen der Mostschänken zu finden. Die von Hand verschöpften Käsespezialitäten von der Käserei Pranz in St. Georgen passen bestens dazu. Moderne Verarbeitung von Frischfleisch zum fertigen Produkt ist für Gruppen bei einem Spaziergang durch das Wurstparadies der Firma Kletzl nahe Aspach zu erleben. „Alles, was Wurzeln hat und alles was Beine hat, soll bei uns so leben, wachsen und gedeihen, wie es seiner Natur und Art
entspricht“, heißt es beim Bio-Simandl, dem Arche Austria- und Slow-Food-Hof in Roßbach und deshalb ist der Auslauf auf den Weiden auch besonders groß. Zu Altheim gehört eine lange Brautradition. Die Brauerei Raschhofer ist für verwurzelte Bierkultur und Spezialitäten weithin bekannt, aber auch der neue Trend zu „Craft-Beer“ lässt die Brauerei Raschhofer nicht unbeeindruckt. Ein Bockbieranstich im Herbst und das Fest der Biervielfalt im Frühling sind Anlass, die Jahreszeitenbiere zu verkosten. Wurmhöringer Bier wird in der traditionellen Landbrauerei gebraut und im Braugasthof nicht nur in flüssiger Form angeboten. Das Braumeisterschnitzel, Bier kutschergulasch, der Zwicklbier-Rostbraten oder die Apfelradl in Bierteig gebacken sind nur einige der bierigen Gerichte. Überall dort, wo in den Flur- oder Ortsnamen noch Hinweise auf früheren Weinbau zu finden sind, gedeihen Früchte auch heute gut. Die Kooperation vieler Innviertler Bauern zum „Inn-Salzach Landobstland” ist eine Initiative, die Streuobstwiesen sinnvoll zu erhalten und Spezialitäten wie den Lasecco anzubieten. Bestes Tafelobst hat hier den Namen Stroblobst, und in Weilbach wird vergangene Innviertler Weinkultur von der Familie Költringer mit viel Eifer durch das Anlegen junger Weingärten neu belebt und sogar schon ausgezeichnet. Mettmach ist als Landgemeinde für seine Passionsspiele und die Theateraufführungen bekannt. Zum Stranzinger-wirt kommen die Gäste wegen der guten Rindfleischküche und den kleinen Innviertler Knödeln, die aus Semmelknödelteig gemacht werden. Regionale Unterschiede beim Knödelteig sind eben typisch Innviertlerisch. Immer wenn altbackenes Brot im Haus war, wurde der Knödelteig für die Speckknödel gemacht. Sehr oft war das am Montag der Fall, wenn vom sonntäglichen Schmaus noch Brot blieb. Deshalb wurde der Montag der sogenannte „Knödeltag“. Florian Schlöglmann, der Wirt Z’Kraxenberg in Kirchheim zeigt, wie er traditionelle Innviertler Wirtshauskutur erneuert. Er ist jüngst mit der Haube von Gault Millau ausgezeichnet worden und veredelt bodenständige Lebensmittel zu kreativen Gerichten, serviert in lockergemütlicher Atmosphäre.

Tipp:

Altheimer Bauern- und Genussmarkt: jeden 1. Samstag im Monat, Vormittag
Aspacher Bauernmarkt: Freitag Nachmittag

Ausgangspunkt: Brauerei Raschhofer
Zielpunkt: Genussladen Finsterer
Brauerei Raschhofer

Brauerei Raschhofer

Genuss Bauernhof Jenichl - Direktvermarkter

Genuss Bauernhof Jenichl - Direktvermarkter

Braugasthof Wurmhöringer

Braugasthof Wurmhöringer

Hotel-Gasthof Zillner´s Einkehr ***

Hotel-Gasthof Zillner´s Einkehr ***

Speck o'thek Genuss und Dekohaus

Speck o'thek Genuss und Dekohaus

Schießl's Gästehof

Schießl's Gästehof

Gasthaus Marienhof - Mitglied der Bierregion Innviertel

Gasthaus Marienhof - Mitglied der Bierregion Innviertel

Käserei Pranz

Käserei Pranz

STROBLOBST

STROBLOBST

Költringer Wein

Költringer Wein

Bernhard Kern, Inn-Salzach Obstinitiative

Bernhard Kern, Inn-Salzach Obstinitiative

Wirt z´Kraxenberg

Wirt z´Kraxenberg

Bauernhofeis Kern

Bauernhofeis Kern

Landgasthof Stranzinger - Mitglied der Bierregion Innviertel

Landgasthof Stranzinger - Mitglied der Bierregion Innviertel

Kletzl Fleischwaren GmbH

Kletzl Fleischwaren GmbH

Restaurant Villa Vitalis

Restaurant Villa Vitalis

Simandlhof-Direktvermarkter

Simandlhof-Direktvermarkter

Genussladen Finsterer

Genussladen Finsterer

Erreichbarkeit / Anreise

Anreise nach Altheim:
WIEN-LINZ
: A1 Wien-Linz auf A25 - Wels - danach über die A8 Richtung Passau. 
Abfahrt Ort/Innkreis, weiter die B 148 Richtung Braunau nach Altheim.
MÜNCHEN: auf der B 12 nach Simbach/Braunau über die B148 nach Altheim

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Routenplaner für individuelle Anreise
  • Für jedes Wetter geeignet
  • Für Alleinreisende geeignet
  • Mit Freunden geeignet
günstigste Jahreszeit
  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst
  • Frühwinter
  • Hochwinter

Für Informationen beim Kontakt anfragen.

G3 Genussroute: Der Innviertler Surspeck ist wieder da
Genussland Oberösterreich / Oberösterreich Information
Freistädter Straße 119
4041 Linz

+43 732 221022
info@genussland.at
www.genussland.at
http://www.genussland.at

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Deutsch

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Wegnummer: G3
Startort: 4950 Altheim
Zielort: 4952 Weng im Innkreis

Dauer: 1h 36m
Länge: 86,9 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 367m
Höhenmeter (abwärts): 324m

niedrigster Punkt: 331m
höchster Punkt: 496m
Schwierigkeit: sehr leicht
Panorama: einige Ausblicke

Wegbelag:
Asphalt

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