Familie beim Wandern, im Hintergrund der Dachstein.

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UNESCO Weltnaturerbe

Die meisten Wälder Europas sind heute vom Menschen genutzte und mehr oder weniger intensiv mitgestaltete Kulturlandschaften. Es gibt nur mehr wenige "vergessene Wälder", Urwälder, die im besten Sinn des Worter ursprünglich sind. Eine Waldwildnis dieser Art liegt in Oberösterreichs einzigem Nationalpark Kalkalpen. 5.000 Hektar alte Buchenwälder in denen ein Baumleben noch ein Baumleben ist. Vom Keimen des Samens bis zum Umstürzen des toten Stammes. Ein Lebensraum für Tiere und Pflanzen, wie man ihn nur mehr an ganz wenigen Plätzen dieser Welt finden kann. Das UNESCO Weltnaturerbe Buchenwälder umfasst solche Refugien nicht nur im Nationalpark Kalkalpen sondern in insgesamt zehn europäischen Staaten. Die Nationalpark Ranger im größten Waldnationalpark Österreichs zeigen ihren Gästen gern die geheimen Plätze, an denen der Wald am wildesten ist.

Frau im Dirndlkleid tanzt auf auf einer Wiese, vom Kontrabass-Spieler im Vordergrund ist nur die Lederhose zu sehen.

Groß ist Beitrag des Oberösterreichischen Brauchtums zum Weltkulturerbe: Von Faschingsbräuchen wie den Ebenseer Fetzen, der Traunkirchner Mordsgschicht oder dem Sierninger Rudentanz über Brauchtum rund um Weihnachten und den Jahreswechsel - der Windischgarstner "Niglo-Umzug", das Steyrer Kripperl, die Kripperlroas im Salzkammergut, der Glöcklerauf in Ebensee - bis hin zu alten Traditionen wie dem Liebstattsonntag im Gmunden, dem "Liachtbratlmontag" in Bad Ischl, den Wirlinger Böllerschützen vom Wolfgangsee oder dem Vogelfang im Salzkammergut.

Die Oberösterreicher und die Musik - diese Beziehung gleicht einer ewig jungen Liebe. Das beweisen Tänze mit Immateriellem Welterbestatus wie der Innviertler Landler und der Aberseer Schleunige. Kein Wunder also, dass der Komponist der Melodie zu "Stille Nacht! Heilige Nacht!", Franz Xaver Gruber, Oberösterreicher war. Das berühmteste Weihnachtslied der Welt ist übrigens - erraten - ebenfalls Immaterielles Welterbe der UNESCO.

Immaterielles Weltkulturerbe

Unter dem Begriff "Immaterielles Weltkulturerbe" sind schützenswerte Bräuche, Traditionen und Handwerkstechniken zusammengefasst. Ein Schatz, zu dem Oberösterreich wertvolle Juwelen beitragen kann. So ist etwa der Blaudruck ein Handwerk, das nur noch in wenigen Ländern Europas ausgeübt wird. Eine seiner Hochburgen ist das oberösterreichische Mühlviertel, wo in Bad Lonfelden noch eine Werkstatt aktiv ist und in Gutau das Färbermuseum zu besichtigen ist. Daneben gehören die Hinterglasmaerei in Sandl, das Mühlviertler Pechölbrennen, die Mautrommelerzeugung in Molln, das Trattenbacher Taschenfeitel, die Tradition der Linzer Dombauhütte und die Herstellung der  Linzer Goldhaube zu den Handwerken mit Welterbe-Status.

Fertig angezogenes Ebenseer Fetzenkostüm vor der Kulisse des Traunsees.

Auch die zweite Weltkulturerbestätte Oberösterreichs erzählt von der frühen, der prähistorischen Epoche der Menschheit. Wasser bedeutet Leben, Wasser liefert Nahrung, Wasser bietet Schutz. Das mögen sich jene unserer Vorfahren gedacht haben, die beschlossen, ihre Siedlungen auf Pfählen in Seen anzulegen. Der Attersee und der Mondsee waren Zentren dieser Pfahlbau-Kultur, deren Siedlungsräume auch in anderen Regionen und Ländern des Alpenraums zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören.

In Seewalchen am Attersee und in Mondsee informieren Pfahlbau-Pavillions über die prähistorischen Siedler auf den Seen und ihre Zeit, deren archäologische Überreste tief unten und verborgen auf dem Grund der beiden großen Salzkammergut-Seen liegen.

Die Landschaft am und rund um den Attersee inspirierte zahlreiche Künstler von Weltrang.

UNESCO Weltkulturerbe

Dort, wo der Dachstein aus fast 3.000 Metern auf den Hallstättersee hinabblickt, liegt der Kern dessen, was das Salzkammergut ausmacht. Die Orte Hallstatt, Obertraun, Gosau und Bad Goisern werden noch heute oft als das eigentliche, das "Innere Salzkammergut" bezeichnet. Oben auf dem Salzberg von Hallstatt wird im ältesten Salzbergwerk der Welt seit mehr als 7.000 Jahren Salz abgebaut, das "Weiße Gold". Es ist dieser Bodenschatz, der die Region rund um Hallstättersee und Dachstein schon in der frühen Geschichte der Menschheit zu einem begehrten Siedlungsort werden ließ. Der Ort, der wie ein Schwalbennest auf dem engen Raum zwischen Berg und See liegt, hat einer ganzen Epoche der Menschheitsgeschichte seinen Namen gegeben - der Hallstattzeit. Die Region Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut darf sich also mit Fug und Recht als Weltkulturerbestätte der Menschheit bezeichnen.

Welterbe Oberösterreich

Die UNESCO hat sich dem Schutz des Erbes der Menschheit verchieben. Die herausragendsten Kulturstätten, erhaltenswertes Brauchtum und Handwerk, schützenswerte Natur- und Kulturlandschaften - sie werden in den unterschiedlichen Kategorien mit den Titeln Weltkulturerbe, Immaterielles Weltkulturerbe und Weltnaturerbe geadelt. Alle drei Varianten des Welterbes sind in Oberösterreich zu entdecken und zu erleben.

Pressekontakt & Recherche-Anfragen: presse@oberoesterreich.at

Pressefotos: Motive aus ganz Österreich zum Download in druckfähiger Auflösung unter bilder.oberoesterreich.at

Welterbe Oberösterreich

Die UNESCO hat sich dem Schutz des Erbes der Menschheit verchieben. Die herausragendsten Kulturstätten, erhaltenswertes Brauchtum und Handwerk, schützenswerte Natur- und Kulturlandschaften - sie werden in den unterschiedlichen Kategorien mit den Titeln Weltkulturerbe, Immaterielles Weltkulturerbe und Weltnaturerbe geadelt. Alle drei Varianten des Welterbes sind in Oberösterreich zu entdecken und zu erleben.

Pressekontakt & Recherche-Anfragen: presse@oberoesterreich.at

Pressefotos: Motive aus ganz Österreich zum Download in druckfähiger Auflösung unter bilder.oberoesterreich.at

UNESCO Weltkulturerbe

Dort, wo der Dachstein aus fast 3.000 Metern auf den Hallstättersee hinabblickt, liegt der Kern dessen, was das Salzkammergut ausmacht. Die Orte Hallstatt, Obertraun, Gosau und Bad Goisern werden noch heute oft als das eigentliche, das "Innere Salzkammergut" bezeichnet. Oben auf dem Salzberg von Hallstatt wird im ältesten Salzbergwerk der Welt seit mehr als 7.000 Jahren Salz abgebaut, das "Weiße Gold". Es ist dieser Bodenschatz, der die Region rund um Hallstättersee und Dachstein schon in der frühen Geschichte der Menschheit zu einem begehrten Siedlungsort werden ließ. Der Ort, der wie ein Schwalbennest auf dem engen Raum zwischen Berg und See liegt, hat einer ganzen Epoche der Menschheitsgeschichte seinen Namen gegeben - der Hallstattzeit. Die Region Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut darf sich also mit Fug und Recht als Weltkulturerbestätte der Menschheit bezeichnen.

Auch die zweite Weltkulturerbestätte Oberösterreichs erzählt von der frühen, der prähistorischen Epoche der Menschheit. Wasser bedeutet Leben, Wasser liefert Nahrung, Wasser bietet Schutz. Das mögen sich jene unserer Vorfahren gedacht haben, die beschlossen, ihre Siedlungen auf Pfählen in Seen anzulegen. Der Attersee und der Mondsee waren Zentren dieser Pfahlbau-Kultur, deren Siedlungsräume auch in anderen Regionen und Ländern des Alpenraums zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören.

In Seewalchen am Attersee und in Mondsee informieren Pfahlbau-Pavillions über die prähistorischen Siedler auf den Seen und ihre Zeit, deren archäologische Überreste tief unten und verborgen auf dem Grund der beiden großen Salzkammergut-Seen liegen.

Die Landschaft am und rund um den Attersee inspirierte zahlreiche Künstler von Weltrang.
Fertig angezogenes Ebenseer Fetzenkostüm vor der Kulisse des Traunsees.

Immaterielles Weltkulturerbe

Unter dem Begriff "Immaterielles Weltkulturerbe" sind schützenswerte Bräuche, Traditionen und Handwerkstechniken zusammengefasst. Ein Schatz, zu dem Oberösterreich wertvolle Juwelen beitragen kann. So ist etwa der Blaudruck ein Handwerk, das nur noch in wenigen Ländern Europas ausgeübt wird. Eine seiner Hochburgen ist das oberösterreichische Mühlviertel, wo in Bad Lonfelden noch eine Werkstatt aktiv ist und in Gutau das Färbermuseum zu besichtigen ist. Daneben gehören die Hinterglasmaerei in Sandl, das Mühlviertler Pechölbrennen, die Mautrommelerzeugung in Molln, das Trattenbacher Taschenfeitel, die Tradition der Linzer Dombauhütte und die Herstellung der  Linzer Goldhaube zu den Handwerken mit Welterbe-Status.

Frau im Dirndlkleid tanzt auf auf einer Wiese, vom Kontrabass-Spieler im Vordergrund ist nur die Lederhose zu sehen.

Groß ist Beitrag des Oberösterreichischen Brauchtums zum Weltkulturerbe: Von Faschingsbräuchen wie den Ebenseer Fetzen, der Traunkirchner Mordsgschicht oder dem Sierninger Rudentanz über Brauchtum rund um Weihnachten und den Jahreswechsel - der Windischgarstner "Niglo-Umzug", das Steyrer Kripperl, die Kripperlroas im Salzkammergut, der Glöcklerauf in Ebensee - bis hin zu alten Traditionen wie dem Liebstattsonntag im Gmunden, dem "Liachtbratlmontag" in Bad Ischl, den Wirlinger Böllerschützen vom Wolfgangsee oder dem Vogelfang im Salzkammergut.

Die Oberösterreicher und die Musik - diese Beziehung gleicht einer ewig jungen Liebe. Das beweisen Tänze mit Immateriellem Welterbestatus wie der Innviertler Landler und der Aberseer Schleunige. Kein Wunder also, dass der Komponist der Melodie zu "Stille Nacht! Heilige Nacht!", Franz Xaver Gruber, Oberösterreicher war. Das berühmteste Weihnachtslied der Welt ist übrigens - erraten - ebenfalls Immaterielles Welterbe der UNESCO.

UNESCO Weltnaturerbe

Die meisten Wälder Europas sind heute vom Menschen genutzte und mehr oder weniger intensiv mitgestaltete Kulturlandschaften. Es gibt nur mehr wenige "vergessene Wälder", Urwälder, die im besten Sinn des Worter ursprünglich sind. Eine Waldwildnis dieser Art liegt in Oberösterreichs einzigem Nationalpark Kalkalpen. 5.000 Hektar alte Buchenwälder in denen ein Baumleben noch ein Baumleben ist. Vom Keimen des Samens bis zum Umstürzen des toten Stammes. Ein Lebensraum für Tiere und Pflanzen, wie man ihn nur mehr an ganz wenigen Plätzen dieser Welt finden kann. Das UNESCO Weltnaturerbe Buchenwälder umfasst solche Refugien nicht nur im Nationalpark Kalkalpen sondern in insgesamt zehn europäischen Staaten. Die Nationalpark Ranger im größten Waldnationalpark Österreichs zeigen ihren Gästen gern die geheimen Plätze, an denen der Wald am wildesten ist.

Welterbe - Museen, Veranstaltungen, Angebote

Hallstättersee
 

Dachstein Salzkammergut

Herzlich Willkommen in der Welterberegion Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut! Dich erwartet eine Naturlandschaft aus Berge und Seen mit einzigartigen Ausflugszielen.Die vier Orte Bad Goisern am ...
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Pfahlbau Pavillon
Seewalchen am Attersee

Die Pfahlbauer

Seit Juni 2011 gehören 3 der ca. 20-30 im Attersee versunkenen jungsteinzeitlichen Pfahlbaustationen zum UNESCO Weltkulturerbe.​ Insgesamt wurden 111 der ca. 1000 bekannten ...
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Pfahlbau-Pavillon
Mondsee am Mondsee

Pfahlbau Pavillon

​ Der Pfahlbau Pavillon ist frei zugänglich und präsentieren die Geschichte der Bewohnerinnen und Bewohner der heute unter Wasser liegenden Pfahlbaudörfer zum ersten Mal in einer neuen Form.Für ...
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Färbermuseum Gutau
Gutau

Führung im Färbermuseum

Färbermuseum Gutau
Zeitraum: 01.01.2016 - 30.12.2026
ab € 4,00
zum Angebot
Handblaudruckerei
Bad Leonfelden

Handblaudruckerei Wagner Führungen - vorerst keine Führungen!

Einzigartigkeit - einer der zwei letzten Blaudrucker in Österreich. Handblaudruck auf Leinen für Tischwäsche, Pölster, Kleiderstoffe, Vorhänge,... Eine riesige Sammlung von Mustermodel ist hier ...
Zeitraum: bis 23.12.2020
Handblaudruck Wagner
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Kripperlschild_frei.jpg
Steyr

Steyrer Kripperl

Das Steyrer Kripperl ist eines der letzten noch bespielten Stabpuppen-Theater im deutschen Sprachraum. Seit etwa 1850 gab es im Steyrer Raum zwei Wanderkrippen mit zahlreichen Figuren, mit welchen ...
Zeitraum: bis 06.01.2021
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Neuer Dom (c)Domcenter Linz.JPG
Linz

Neuer Dom - Mariendom

Als größte Kirche Österreichs bietet der 1924 fertig gestellte 'Neue Dom' Platz für ca. 20.000 Personen. Der Mariendom ist ein architektonisches Meisterwerk und Ruhepol für Besucher. Werfen Sie ...
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Liachtbratlmontag in Bad Ischl
Bad Ischl

Liachtbratlmontag - Fest der Altersjubilare

9:00 Uhr Gottesdienst zum Liachtbratlmontag mit Umzug,Marschkonzert der Ortsmusikkapelle Mitterweissenbach und der Salinenkapelle Bad Ischl Der Liachtbratlmontag ist jener Tag, an dem erstmals im ...
Zeitraum: bis 05.10.2020
Stadtzentrum Bad Ischl
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Windischgarstner Nigloumzug 1
Windischgarsten

Historischer Nigloumzug

einzigartig und erlebnisreich - historisches Niklospiel (UNESCO - Kulturerbe) im Ortszentrum von Windischgarsten | Umzug durch den Ort und Darbietung des besonderen Brauchtums auf der Bühne ...
Zeitraum: bis 05.12.2020
Rathaushof Windischgarsten
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Hinterglasmalen in Sandl
Sandl

Hinterglasmuseum Sandl

Die Hinterglasmalerei hat Sandl im 19. Jahrundert weit über die Grenzen der Donaumonarchie bekannt gemacht. Das 'Sandlbild' ist zum Begriff geworden und bedeutet für viele das Hinterglasbild ...
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Maultrommelmanufaktur Wimmer-Bades - Molln
Molln

Maultrommelmacher Molln - Museum & Schaubetrieb

Besichtigung eines Familienbetriebes aus dem 16. Jht. In den Mollner Planmatriken des 17. Jahrhunderts finden Sie die ältesten Namen der Mollner Maultrommelmacher, darunter auch den Namen ...
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Musikhaus Schwarz
Molln

Maultrommelerzeugung und Harmonikabau Schwarz

Die 'Erzeugung der Mollner Maultrommel' wurde 2014 von der ÖsterreichischenUNESCO-Kommission als Immaterielles Kulturerbe anerkannt.Die Maultrommelmanufaktur Schwarz ist seit 1679 in ...
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Pechöl-WW-01.jpg
Kefermarkt

Pechölweg in Elz

0h 39m

33m

2,5 km

Schwierigkeit:
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Museumsdorf Trattenbach Im Tal der Feitelmacher
Ternberg

Museumsdorf Trattenbach "Im Tal der Feitelmacher"

Die 'Trattenbacher Taschenfeitel-Erzeugung' wurde 2015 von der ÖsterreichischenUNESCO-Kommission als Immaterielles Kulturerbe anerkannt.Sie verewigten tausende Herzen in Baumrinden, schnitten den ...
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Almwandern Ebenforst
Steyr

Wandern im Weltnaturerbe

Nationalpark Kalkalpen
Zeitraum: 29.05.2020 - 01.11.2020
ab € 133,50
zum Angebot

Führung im Färbermuseum

Gutau, Oberösterreich , Österreich

Färbermuseum Gutau

ab Preis
  • € 4,00 pro Person
  • buchbar ab Person

UNVERBINDLICHE ANFRAGE

  • Pauschalangebot ohne Übernachtung
  • Dauer: 1 Stunden
Leistungen

Eintritt mit Führung

Reisezeitraum
  • 01.01.2016 bis 30.12.2026
Reiseablauf

Eintritt mit Fürhung

Mögliche Anreisetermine

1. Mai bis 31. Oktober

Führungszeiten
Mittwoch 10:00 und 11:00 Uhr
Freitag 15:00 und 16:00 Uhr

Weitere Informationen

Die Textilwirtschaft war einst eine der tragenden Säulen des Mühlviertels. Die "Weberstraße" erinnert heute noch an diese Tatsache. Das Färberhandwerk, das im Mühlviertel seit dem 17. Jahrhundert angesiedelt war, erlebte seine Blüte mit dem Flachsbau und den unzähligen häuslichen Leinenwebereien. Eines der bemerkenswerten Baudenkmäler des Färbergewerbes dieser Zeit ist das Färberhaus in Gutau. In seinen Räumen, die heute als Museum eingerichtet sind, wurde noch bis 1968 das Färberhandwerk ausgeübt. Auffallend an diesem ländlichen Barockbau aus dem 17. Jahrhundert, dessen Grundmauern ins 14. Jahrhundert zurückgehen, sind das große Schopfwalmdach für den Trockenboden und der hölzerne Gewandgang, der zur Belüftung des Trockenbodens diente.

Betritt man das Färbermuseum in Gutau, so begegnet man in sieben Ausstellungsräumen der einstigen Arbeitswelt der Färber. In den Kupferkesseln des Kesselraumes, der mit einem Ziehbrunnen ausgestattet ist, wurden gesponnene Wolle und Textilien aller Art heiß gefärbt. Der Blaudruck selbst ist ein Kaltfärbeverfahren, bei dem der kostbare Farbstoff Indigo verwendet wird, der ursprünglich aus tropischen Ländern eingeführt wurde. In der "Küpe", einem versenkten riesigen Eichenbottich, wurde das Leinen roh - im Falle von Blaudruck mit "Papp" bedruckt - auf den Sternreifen aufgehängt und in das kalte Indigo getaucht. Entnimmt man das Leinen aus der Küpe ist es nicht blau sondern gelb und wird erst durch die Berührung mit dem Sauerstoff der Luft zuerst grün und dann blau - das "Blaue Wunder" nimmt seinen Lauf. In der Farbkammer sind noch heute die riesigen Tonbluzer zu sehen, in denen die verschiedenen Säuren, die man zum Färben benutzte, aufbewahrt wurden. Zahlreiche wertvolle Blaudruck-Modeln, die meist aus Birnenholz geschnitzt und ornamentartig mit unzähligen Messingstiften und -stegen versehen wurden, zeugen von der kunstvollen Bearbeitung der Textilien. Mustertücher, das Wanderbuch Josef Zötls und allerlei Zeugnisse runden Gesehenes ab.

Das spektakulärste Objekt des Museums stellt aber eine zwölf Tonnen schwere, gut sechs Meter lange (6,40 m), über 300 Jahre alte und funktionstüchtige Mangel dar. Diese Mangel diente dazu, dem gefärbten und auch rohen Leinen durch fortwährendes Rollen über Holzwalzen den begehrten Glanz zu verleihen. Im Mangelraum erfährt der Besucher auch, wie das Bedrucken des Leinens mit "Papp" einst vor sich ging.

Blaudruckstoffe spielten im bäuerlichen Haushalt für Kleidung und Wäsche eine bedeutende Rolle. Heute erlebt der Blaudruck eine Renaissance, obwohl es in ganz Österreich nur mehr zwei Blaudruckfärbereien gibt.

  • Erwachsene: € 5,00
  • Gruppen ab 10 Pers.: € 4,00
  • Kinder und Schüler: € 3,00
  • Für Gruppen unter vier Personen wird außerhalb der fixen Führungszeiten ein Pauschalbetrag von € 18,00 eingehoben.
Ermäßigungen (Alter/Gruppen)
  • Gruppen
    ab 10 Personen € 4
  • Für Senioren geeignet
  • Zu Zweit geeignet
Besonders geeignet für
  • Für Familien

Kontakt & Service


Führung im Färbermuseum
Färbermuseum Gutau
Ringstraße 10
4293 Gutau

+43 7946 6255-30
+43 676 6854983
info@faerbermuseum.at
www.faerbermuseum.at
http://www.faerbermuseum.at

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