© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Robert Maybach Wandern auf der Wurzeralm in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel
Ein Wanderer geht mit großen Schritten auf einer Almwiese bergab an einer Almhütte vorbei. Im Hintergrund bewaldete Bergrücken, Almwiesen, einzelne Lärchen. Der Wanderer trägt einen Rucksack mit Seil, sportliche Outdoorbekleidung und Wanderschuhe.
© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Robert Maybach Wandern auf der Wurzeralm in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel
Ein Wanderer geht mit großen Schritten auf einer Almwiese bergab an einer Almhütte vorbei. Im Hintergrund bewaldete Bergrücken, Almwiesen, einzelne Lärchen. Der Wanderer trägt einen Rucksack mit Seil, sportliche Outdoorbekleidung und Wanderschuhe.

Oberösterreich Tourismus
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Guter Start - gute Aussichten

3. Juli 2026 - Oberösterreich vor der Sommer-Hochsaison 2026. Wandern als Urlaubsmotiv Nummer eins.

Die Ferienzeit und damit die Sommer-Hauptsaison 2026 steht vor der Tür – und die Zeichen für einen erfolgreichen Sommer stehen gut.

"Unsere Urlaubsregionen sind durchgängig sehr gut gebucht – das gilt insbesondere für die Seenregionen und jene mit einem abwechslungsreichen Outdoor-Angebot“,

blickt Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner auf die kommenden Wochen und Monate. Der Start in die Sommersaison ist jedenfalls geglückt: Im Mai 2026 verbrachten rund 330.000 Gäste (+ 2,1% im Vergleich zum Vorjahr) einen Aufenthalt in Oberösterreich, die Beherbergungsbetriebe verbuchten damit knapp 800.000 Nächtigungen (+ 4,1% im Vergleich zum Vorjahr).

“Dieser Aufwärtstrend ist bereits seit längerem zu beobachten und verstärkt unsere Zuversicht für die Sommersaison 2026.

Insgesamt hat sich die Sommersaison in Oberösterreich hervorragend entwickelt. In den vergangenen zehn Jahren verzeichnen wir einen Anstieg der Nächtigungen um rund 25 Prozent, die Gästeankünfte haben im selben Zeitraum um fast 30 Prozent zugelegt“,

sagt Landesrat Achleitner.

"Der Zuwachs an Ankünften zeigt, dass Oberösterreichs Anziehungskraft auf Urlauberinnen und Urlauber stark ist und dass die vielseitigen Angebote von Sport und Bewegung über authentische Kulinarik, Gesundheit und Wellness bis zu Städte- und Kultururlauben zusätzliche Gäste ansprechen.

Die konsequente Ausrichtung auf einen ganzjährigen und nachhaltigen Qualitätstourismus, wie sie in der Tourismusstrategie des Landes bis 2030 verankert ist, stärkt die Krisenfestigkeit sowie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Tourismus-, Freizeit- und Erholungsbranche in Oberösterreich. Gleichzeitig schafft sie eine solide Grundlage für weiteres nachhaltiges Wachstum“,

betont Landesrat Achleitner.

„Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft trägt mit rund zehn Prozent zum Bruttoregionalprodukt maßgeblich zur Wirtschaftsleistung Oberösterreichs bei. Mit knapp 45.000 selbstständig und unselbstständig Beschäftigten sichert sie Arbeitsplätze in den Regionen und setzt wichtige Impulse für die nachhaltige Weiterentwicklung unseres Bundeslandes als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum." 

 

Wachstum kommt aus internationalen Märkten

Ein Blick in die Tourismusstatistik zeigt: Von den insgesamt rund 5,7 Mio. Nächtigungen in der vergangenen Sommersaison kam der überwiegende Teil aus Nahmärkten in Europa. In Oberösterreich machen Gäste aus dem Heimmarkt Österreich – insbesondere aus Oberös-terreich selbst, sowie aus dem nahen Wien und Niederösterreich – den größten Nächtigungsanteil aus: Rund 2,9 Mio. Nächtigungen im Sommer bedeuten einen Anteil von 51,6 Prozent. Mit rund 1,4 Mio. Nächtigungen und einem Anteil von 24,7 Prozent liegt Deutschland auf dem zweiten Platz, gefolgt von Tschechien mit 240.000 Nächtigungen (4,2 Prozent Marktanteil).

Während die beiden deutschsprachigen Märkte auf hohem Niveau stabil bleiben, kommt das Wachstum vor allem aus den internationalen Märkten – insbesondere aus Osteuropa: Die Nächtigungen von Gästen aus Tschechien stiegen in den vergangenen zehn Jahren um 97 Prozent, jene aus Polen um 98 Prozent – also jeweils um fast das Doppelte.

 

Wandern ist beliebteste Urlaubsaktivität – gerne mit Kultur und Kulinarik

Der wichtigste Grund für die Wahl von Oberösterreich als Urlaubsdestination sind die Natur und Landschaft: Beinahe zwei Drittel (64 Prozent) der befragten Sommergäste nennen diesen Entscheidungsgrund. Beliebteste Urlaubsaktivität der oberösterreichischen Sommergäste ist das Wandern – rund zwei Drittel geben bei der jährlichen Gästebefragung Tourismus Monitor Austria (T-Mona) an, in ihrem Sommerurlaub mindestens ein Mal wandern zu gehen, 40 Prozent machen einen reinen Wanderurlaub. Auch Baden an den oberösterreichischen Seen liegt mit über 50 Prozent hoch im Kurs. Gut ein Viertel (27 Prozent) der Urlauberinnen und Urlauber geht Radfahren – egal ob am Mountain- oder Gravelbike, genussvoll auf Radwegen oder sportlich am Rennrad. Landesrat Achleitner:

"Unsere Gäste verknüpfen ihre Aktivitäten in der Natur gerne auch mit dem erstklassigen Kulturangebot. Nach dem Wandern, Radfahren oder dem Tag am See geht es abends noch in ein Museum, in eine historische Altstadt oder zum Konzert. Und auch der Genuss in unseren Restaurants, Wirtshäusern und natürlich auf den Almhütten darf nicht zu kurz kommen. Diese besondere Kombination hebt uns laut der Gästebefragung von anderen Bundesländern ab. Oberösterreich wird zudem insbesondere als Reiseziel für Kurzurlaube geschätzt, auch da liegen wir weit über dem österreichweiten Durchschnitt.“ 

Oberösterreich-Premiere in Polen

"Die Buchungslage stimmt uns für den Sommer sehr optimistisch. Gleichzeitig wissen wir: Gäste müssen heute stärker denn je aktiv für einen Urlaub begeistert werden. Deshalb setzen wir in unseren wichtigsten Herkunftsmärkten auf zielgerichtete, crossmediale Kampagnen, starke Medienpartnerschaften und authentisches Storytelling, die zeigen, was Oberösterreich als Urlaubsdestination besonders macht“,

sagt Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer von Oberösterreich Tourismus.

“Mit unserem neuen Markenauftritt und den ,charmanten Superlativen‘ erzählen wir Oberösterreich selbstbewusst und unverwechselbar – und schaffen Aufmerksamkeit für jene Urlaubserlebnisse, die es in dieser Form nur bei uns gibt.”

Die Marketingaktivitäten von Oberösterreich Tourismus konzentrieren sich auch im Sommer 2026 auf jene Märkte, aus denen traditionell die meisten Gäste anreisen beziehungsweise in denen weiteres Wachstumspotenzial besteht. Insbesondere die osteuropäischen Märkte haben sich in zuletzt herausragend entwickelt. Andreas Winkelhofer:

"In den osteuropäischen Märkten sehen wir auch in den kommenden Jahren sehr viel Potenzial. Deshalb verstärken wir dort noch einmal unsere Aktivitäten und setzen heuer neben Tschechien auch erstmals in Polen konkrete Marketingmaßnahmen, um noch mehr Gäste für einen Urlaub in Oberösterreich zu begeistern.“  

Hintergrund der guten Entwicklung im Herkunftsmarkt Polen sind eine starke Wachstumsdynamik der Wirtschaft (BIP-Wachstum 2025: 3,6 %) weit über dem EU-Durschnitt und steigende Reallöhne. Die Reiselust im Land ist dementsprechend groß – und, so Winkelhofer: 

“Für die Polinnen und Polen ist Oberösterreich die im wahrsten Sinn des Wortes naheliegendste Destination im alpinen Raum. Sie lieben unsere Berge und Seen und jede Art von Bewegung in der Natur – egal ob Wandern, Klettern, Radfahren oder Aktivitäten am Wasser.”

Gemeinsam mit dem größten polnischen Privatsender TVN entsteht deshalb eine umfangreiche TV-Produktion, die Oberösterreichs Berg- und Seenregionen einem Millionenpublikum präsentiert. Ergänzend dazu sorgt eine Digital-Out-of-Home-Kampagne in den vier großen polnischen Städten Warschau, Krakau, Kattowitz und Breslau für zusätzliche Sichtbarkeit.

Auch in Tschechien wird die Marktbearbeitung weiter intensiviert. Eine crossmediale Kampagne rückt ganz besonders den Spätsommer und Herbst als attraktive Reisezeit in den Mittelpunkt und spricht Gäste an, die bewusst außerhalb der klassischen Hauptferien reisen möchten.

In den Niederlanden setzt Oberösterreich Tourismus auf Kooperationen mit starken Partnern. Gemeinsam mit den ÖBB wird für die klimafreundliche Anreise mit der Bahn nach Oberösterreich geworben. Ergänzend dazu punktet Oberösterreich bei den radsportbegeisternden Gästen aus den Niederlanden mit dem Gravelbike-Event Marly Grav – dem größten Gravelwochenende in Europa im niederländischen Valkenburg – das gemeinsam mit dem Marktpartner Shimano Experience Center umgesetzt wird.

Der Heimmarkt Oberösterreich ist und bleibt ein wesentlicher Bestandteil der Marketingstrategie. Mit der Kampagne „Liaba dahoam“ werden die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher eingeladen, bei einem Urlaub die Schönheit des eigenen Bundeslandes zu entdecken.

 

“Charmante Superlative” erzählen Oberösterreich neu

Seit der Einführung des neuen Markenauftritts im Frühjahr ist die Kommunikation rund um die “charmanten Superlative” in allen Destinationen Oberösterreichs erfolgreich angelaufen. Immer mehr besondere Urlaubserlebnisse werden unter diesem gemeinsamen Dach sichtbar gemacht und erzählen die Vielfalt des Bundeslandes auf sympathische und selbstbewusste Weise.

“Unsere charmanten Superlative leben davon, Besonderheiten hervorzuheben, die oft direkt vor unserer Haustür liegen und dennoch überraschen. Sie schaffen Wiedererkennung und eine neue Erzählform in unserer touristischen Kommunikation”,

so Winkelhofer.

"Ganz aktuell und passend zum Top-Urlaubsthema Wandern stellen wir nun auch die außergewöhnliche Almendichte in Oberösterreich mit einem ‘charmanten Superlativ’ in die Auslage“,

erzählt Winkelhofer. Der Titel: “Wo der Gipfel nicht der Höhepunkt ist.”

“Allein im 360° Alpenland findet man über 60 bewirtschaftete Almen, damit zählt die Region zu jenen mit der höchsten Almendichte in ganz Österreich. Auch die herrlichen Almen und urigen Hütten im Salzkammergut sind ein beliebtes Wanderziel. Sie verbinden Naturerlebnis, regionale Kulinarik und herzliche Gastfreundschaft und stehen beispielhaft für jene besonderen Urlaubsmomente, die Oberösterreich als Sommerdestination auszeichnen.”

Pressekontakt:

Gernot Hörwertner
Unternehmenssprecher
Oberösterreich Tourismus GmbH
Freistädter Straße 119
A-4041 Linz
Tel: +43 732 7277-123
Mobil: +43 664 857 29 57
Email: gernot.hoerwertner@oberoesterreich.at