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© Foto: Oberösterreich Tourismus GmbH/Robert Maybach: Landschaft im Mühlviertel
Grüne Hügellandschaft im Mühlviertel
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Das unentdeckte Mühlviertel

Eine Reise durch das Granithochland im Norden Oberösterreichs

Nördlich der Donau beginnt in Oberösterreich das Mühlviertel. Der Strom ist auch eine geologische Grenze und das Mühlviertel ist ein Land aus Granit. Das Urgestein prägt das Land, die Leute und das Bier.

Pressekontakt & Recherche-Anfragen: presse@oberoesterreich.at

Pressefotos: Alle Bilder aus diesem Beitrag finden Sie hier zum Download in druckfähiger Auflösung

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© Foto Mühlviertler Granitland/Andreas Balon: Hügellandschaft im Mühlviertel.
Blick auf die Hügellandschaft im Mühlviertel.

Zunächst ist der Granit verantwortlich für die besondere Landschaft des Mühlviertels. Die Wellen und Hügel, reich an Wäldern und Wiesen, sind die über Jahrmillionen abgeschliffenen Reste eines einstigen Gebirges. Und so steigt das Mühlviertel nach Norden hin immer höher, bis in die Bergrücken des Böhmerwaldes. Wo Oberösterreich an Bayern und Südböhmen grenzt, erstreckt sich das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteleuropas.

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© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Martin Fickert: Der Schwammerling im Naturpark Mühlviertel.
Der Schwammerling in Naturpark Mühlviertel, ein kurios verwitterter Granitfindling.
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© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Patrick Langwallner: Kraftplatz Heidenstein in Rainbach im Mühlviertel.
eine frau blickt beim Kraftplatz Heidenstein in Rainbach im Mühlviertel in die Ferne.

Immer wieder zeigt der Granit Flagge. Das heißt er dringt an die Oberfläche um eindrucksvoll zu zeigen, wie bizarr seine Verwitterungsformen sind. Er „fließt“ in Blockhalden, wie dem „Steinernen Meer“ im Böhmerwald. Er türmt gigantische Steinblöcke auf, so als würden sie schwerelos schweben, wie den „Schwammerling“, das Wahrzeichen des Naturparks Mühlviertel in der Region Mühlviertler Alm Freistadt. Vielen dieser Plätze schreiben die Menschen eine besondere Energie zu. Kraftplätze sind sie, wie die „Buckwehluckn“ in St. Thomas am Blasenstein. Wer durch diesen Spalt kriecht, so weiß es der Volksmund, wird von seinem Kreuzweh geheilt.

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© Foto Verein Mühlviertler Granitland: Besinnliche Kraftplätze wie dieses steinerne Marterl säumen den Granitpilgern-Wanderweg im Mühlviertel.
Besinnliche Kraftplätze wie dieses steinerne Marterl säumen den Granitpilgern-Wanderweg im Mühlviertel.

Pilgern und spirituell wandern

Und so ist es wieder der Granit, der das Mühlviertel zu einem beliebten Ziel für Pilger und spirituell motivierte Wanderer macht. So verbindet etwa der „Weg der Entschleunigung“ 162 Kilometer lang mehr als 50 Kräftplätze der Region. Ein Naturerlebnis in bis zu neun Tagesetappen. Zwischen dem nahe der Donau liegenden Startort St. Martin im Mühlkreis im Süden und den Orten Helfenberg und Haslach im Norden entfaltet sich der 90 Kilometer lange Granitpilgern-Wanderweg. 84 Kilometer lang ist schließlich der Johannesweg, ein spiritueller Rundwanderweg in der Region Mühlviertler Alm Freistadt. Unterwegs weisen zwölf Stationen den Weg zu mehr Glück und Lebensfreude.

Granitstein versus Bikerwaden

Hügel, Wellen, Anstiege und Abhänge. Eine solche Landschaft regt den sportlichen Spieltrieb des Menschen an. Und auch wenn sich die Alpen nur als ferne Bergkette am südlichen Horizont abzeichnen muss mancher Mountainbiker erkennen, dass der Mühlviertler Granit härter ist als durchtrainierte Waden. 17 Touren, insgesamt 950 Kilometer lang, gibt es im Mühlviertler Granitland zwischen Donau und Böhmerwald während die Region Mühlviertler Alm Freistadt zur 188 Kilometer langen „Tour de Alm“ durch den Osten der Region bittet. Genussradler – die dem Granit mittels eines E-Bikes die sportlichen Giftzähne ziehen – finden in der Region Mühlviertler Hochland rund um Bad Leonfelden sieben neue Touren. Das Trekking- und E-Bike-Netz dieser Region ist insgesamt 600 Kilometer lang und eng mit Radwegen im Böhmerwald und im Großraum Lipno in Tschechien zu einer der größten Radregionen Mitteleuropas vernetzt.

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© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Moritz Ablinger: Radfahrer im mittelalterlichen Stadtgraben von Freistadt im Mühlviertel.
Zwei Radfahrer im mittelalterlichen Stadtgraben von Freistadt im Mühlviertel.
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© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Moritz Ablinger: Mountainbiker im Böhmerwald.
Zwei Mountainbiker an einem Fluss im Böhmerwald.

Es wächst und gedeiht

Der Macht des Granits ist auch die Kulturlandschaft des Mühlviertels unterworfen. Die Mauern alter Bauernhäuser bestehen aus aufgeschichteten Granitsteinen. Sie sind nur unvollständig weiß verputzt, sodass der „bloße“ Stein sichtbar ist. „Steinbloßhäuser“ nennen sie die Menschen im Mühlviertel deshalb. Hinter dem sympathisch-rauen Charme der Landschaft verbergen sich allerdings karge, schwer zu bewirtschaftende Böden. Der Anbau von Lein und damit die Weberei war über Jahrhunderte typisch für das Mühlviertel. Neben dem Stoff wird daraus auch Leinöl hergestellt. Bis heute ist dieses aromatische, gesunde Elixier ein prägender Bestandteil der Mühlviertler Küchentradition. Leinölerdäpfel inspirieren in ihrer raffinierten Einfachheit selbst die Spitzenköche des Mühlviertels. Und derer gibt es viele. Denn die Mühlviertler Küche ist geradlinig und liegt damit voll im Trend der Zeit.

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© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Robert Josipovic: Wanderer vor einem Mühlviertler Steinbloßhof.
Wanderer vor einem Mühlviertler Steinbloßhof.
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© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Patrick Langwallner: Hopfenfelder im Mühlviertel.
Blick über Hopfenfelder im Mühlviertel.

Die Mühlviertler Braukunst

An langen Stangen aufgebunden rankt sich der Mühlviertler Hopfen in lichte Höhen. Hier liegt das größte Anbaugebiet für die bitteren Dolden in ganz Österreich. Eine Zutat auf die Mühlviertler Brauer genauso gerne zugreifen wie auf das klare Quellwasser der Region. Und wieder hat der Granit seine steinernen Finger im Spiel. Denn er sorgt dafür, dass das Mühlviertler Wasser extrem weich ist. Das beeinflusst den Charakter der Mühlviertler Biere schmeckbar. Und stachelt die Braumeister der Region zu einer Vielzahl an Bierspezialitäten an. Von der Stiftsbrauerei Schlägl im Böhmerwald über die Neufeldner Bio-Brauerei und das Landbrauhaus Hofstetten nahe der Donau bis zur letzten Braucommune Österreichs in Freistadt. Denn im Mühlviertel versteht man sich beim Brauen und darüber hinaus  Traditionen zu wahren und am Leben zu erhalten – dauerhaft, wie der Granit.

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© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Patrick Langwallner: Biergenuss im Mühlviertel.
Zwei Männer stoßen mit Biergläsern an.
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© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Patrick Langwallner: Mühlviertler Bierjause.
Mühlviertler Bierjause mit kalten Spezialitäten und zwei Gläsern Bier.

Urlaubsangebote

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© johannesweg
johannesweg
Bad Zell

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© Brauerei Hofstetten - Hofstettner Bier
Brauerei Hofstetten - Hofstettner Bier
St. Martin im Mühlkreis

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Zeitraum: 07.01.2021 - 23.12.2021
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© Bier verkosten
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