© Foto Oberösterreich Tourismus GmbHRobert Maybach Wandern auf der Wurzeralm in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel
Ein Wanderer geht mit großen Schritten auf einer Almwiese bergab an einer Almhütte vorbei. Im Hintergrund bewaldete Bergrücken, Almwiesen, einzelne Lärchen. Der Wanderer trägt einen Rucksack mit Seil, sportliche Outdoorbekleidung und Wanderschuhe.
© Foto Oberösterreich Tourismus GmbHRobert Maybach Wandern auf der Wurzeralm in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel
Ein Wanderer geht mit großen Schritten auf einer Almwiese bergab an einer Almhütte vorbei. Im Hintergrund bewaldete Bergrücken, Almwiesen, einzelne Lärchen. Der Wanderer trägt einen Rucksack mit Seil, sportliche Outdoorbekleidung und Wanderschuhe.

Oberösterreich Tourismus
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Echt jetzt! So startet Oberösterreichs Tourismus neu durch

24. Februar 2026 - Neue Urlaubsmarke, neue Kampagne, neuer Radschwerpunkt. Durch die mit Anfang des Jahres in Kraft getretene Tourismusstruktur mit nunmehr sieben regionalen Tourismusverbänden entsteht eine neue Form der Zusammenarbeit.

Seit dem 1. Jänner 2026 und der Formierung des Tourismusverbandes Salzkammergut ist die neue Tourismuslandkarte in Oberösterreich offiziell komplett.

„In der Landes-Tourismusstrategie 2030 bekennt sich Oberösterreich zum qualitativen Wachstum im Tourismus, saisonunabhängig ausgerichtet, im Einklang mit der Natur und den Menschen. Mit nun sieben Tourismusverbänden ist unser Tourismus perfekt für diese Zukunft aufgestellt. Mit dieser neuen Struktur erreichen wir sprichwörtlich ‚dreimal Mehr‘: Mehr Qualität und ein ganzjähriges Angebot im gesamten Bundesland. Mehr Schlagkraft in den internationalen Märkten, die immer wichtiger werden. Und mehr Expertise in strategischen Schlüsselthemen wie Digitalisierung und KI oder der Entwicklung von wertschöpfungsstarken Angeboten, die auch den Einheimischen zugutekommen“, sagt Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner. 

Durch die mit Anfang des Jahres in Kraft getretene Tourismusstruktur mit nunmehr sieben regionalen Tourismusverbänden entsteht eine neue Form der Zusammenarbeit – inhaltlich, organisatorisch und auch finanziell.

Landesrat Achleitner: „Die Struktur folgt der Strategie. Und die füllen wir jetzt mit Leben. Dafür bündeln wir Ressourcen und schaffen eine klare Rollen- und Aufgabenteilung zwischen den Partnern. Jeder bringt seine eigenen Stärken ein. Dadurch profitieren alle voneinander, wir schaffen mehr Expertise in allen Tourismusregionen und mehr Umsetzungskraft bei zentralen strategischen Themen. Die gemeinsame Zielsetzung: ein ganzjähriger und saisonabhängiger Tourismus.“

 

Das bringt’s: Die neue Zusammenarbeit im Tourismus

Die neue Tourismusstruktur schafft moderne und effiziente Destinations-Managementorganisationen, die im engen Zusammenspiel mit dem Oberösterreich Tourismus für diese Aufgaben gerüstet sind. Davon profitieren die gesamte Tourismusbranche, Betriebe, vor allem aber auch die Gäste und Einheimischen. Das sind die wichtigsten Vorteile der neuen Struktur und Zusammenarbeit im Tourismus:

  • Neue, größere Urlaubs- und Erlebnisräume bieten eine ganzjährig größere Angebotsauswahl und sind damit attraktiver für den Gast.

  • Die Tourismusverbände bringen sich als starke Partner in die regionale Entwicklung attraktiver Lebens- und Naturräume ein. Der Tourismus steigert die Freizeitqualität für Einheimische und Gäste. Er gestaltet ein attraktives Lebens- und Wohnumfeld – mit Wander- und Radwegen, Veranstaltungen oder Thermen und Skigebieten – und ist damit ein wichtiger Standortfaktor, auch für andere Branchen.

  • Die Spezialisierung innerhalb der Organisationen und die klare Aufgabenteilung in der Kooperation mit Oberösterreich Tourismus und den anderen Destinationspartnern steigert die Effizienz und setzt Ressourcen frei für

  • professionelle Angebotsentwicklung und bessere Serviceleistungen direkt in den Regionen, von denen Urlaubsgäste und Betriebe direkt profitieren.

  • So unterstützt zum Beispiel die gemeinsame Entwicklung digitaler Services und innovativer KI-Anwendungen die Betriebe, sich auf ihre Kernaufgabe zu fokussieren – Gastgeber zu sein.

Die Zusammenarbeit in der neuen Tourismusstruktur hat bereits erste Projekte auf Schiene gebracht und wird, beispielsweise im neuen Auftritt der Urlaubsmarke Oberösterreich, für Gäste und für die Bevölkerung sichtbar. 

 

Erster Themenschwerpunkt: Radfahren in allen Regionen gefragt

Die gemeinsam forcierte Produkt- und Angebotsentwicklung mündet in Themenschwerpunkten, die weit über klassische Marketingaktivitäten hinausgehen – als koordinierte Angebots-, Qualitäts- und Infrastrukturoffensive.

„Das erste konkrete Highlight in diesem Zusammenhang ist der diesjährige Schwerpunkt zum Thema Rad & Bike. Damit forcieren wir eine der beliebtesten Urlaubsaktivitäten, die von Frühling bis Herbst in allen sieben oberösterreichischen Destinationen von Gästen stark nachgefragt wird. Rund jeder dritte Gast gibt an, im Urlaub mit dem Rad, E-Bike oder Mountainbike zu fahren. 15 Prozent deklarieren ihren Aufenthalt klar als Rad- oder Mountainbikeurlaub*“, sagt Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner und ergänzt: „Oberösterreich kann Radfahrerinnen und Radfahrer mit einer besonderen Angebotsbreite begeistern. Wir punkten mit mehr als 2.500 Kilometern touristisch genutzter Radwege, mit über 3.500 Kilometern an freigegebenen Mountainbikestrecken und die Urlaubs- und Freizeitplattform oberoesterreich.at listet mehr als 180 Tourenvorschläge für Rennrad und Gravelbike auf.“

* Quelle: Gästebefragung T-MONA Tourismus Monitor Austria – Sommer 2025

 

Neuer Markenauftritt und Kampagne: „Oberösterreich – echt jetzt!“

Das nach außen hin sichtbarste Zeichen der neuen Zeitrechnung im oberösterreichischen Tourismus ist der Relaunch der Urlaubsmarke Oberösterreich.

„Ganz im Sinne der Landes-Tourismusstrategie 2030 präsentieren wir unser Bundesland als Urlaubsdestination, die sich ihrer Stärken bewusst ist und in vielerlei Hinsicht überrascht. Die das ganze Jahr über eine Reise wert ist, mit qualitätsvollem Angebot und herausragenden Betrieben. Die bodenständig, gastfreundlich und auch einmal auf charmante Weise unkonventionell ist. Wir sagen: Oberösterreich – echt jetzt!“, zeigt sich Landesrat Achleitner vom neuen Markenauftritt begeistert. 

„Oberösterreich ist in seiner Vielfalt, mit seinen Seen und Bergen, Kultur und Kulinarik, Donau und Design, Radfahren und Skifahren, Tradition und Innovation, Klassik und KI, ein verdichteter Extrakt ganz Österreichs. Der bisherige Claim ‚Erlebenswert echt‘ hat das authentische und vielseitig erfahrbare Oberösterreich auf den Punkt gebracht. ‚Echt jetzt!‘ ist viel mehr als eine Weiterentwicklung dieser Aussage, es ist ein umfassendes Versprechen an den Gast. Das Versprechen unerwarteter Momente und Erlebnisse, in einer unverfälschten Naturlandschaft mit bodenständigen, ehrlichen und herzlichen Menschen.“

Passend dazu rollt Oberösterreich Tourismus gemeinsam mit den sieben Tourismusverbänden eine neue Kampagne aus – in mehreren Phasen über das gesamte Jahr verteilt und auf allen wichtigen Herkunftsmärkten. 

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Oberösterreich – das Land charmanter Superlative

„Echt jetzt?! Das fragen sich viele Gäste oft staunend, wenn sie die Vielfalt und die besonderen Erlebnisse entdecken, die unser Bundesland bietet. Oberösterreich hat das Potenzial, als Urlaubs- und Freizeitland in Zukunft noch mehr Gäste zu überraschen und zu begeistern. Deshalb beantworten wir die Frage mit unserem neuen Markenauftritt und der neuen Kampagne mit einem überzeugten: Echt jetzt!“, sagt Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer von Oberösterreich Tourismus. „Oberösterreich wird in Gästebefragungen als erholsam, naturnah, gastfreundlich und authentisch wahrgenommen. Es ist nicht das Land der großen Rekorde, des ‚schneller – höher – weiter‘. Es ist das Land der besonderen Momente, die es in dieser Form und in dieser Qualität anderswo nicht gibt. Oberösterreich ist für uns ein Land charmanter Superlative – und genau damit möchten wir zukünftig bei unseren potenziellen Gästen punkten.“

Der Duden beschreibt einen Superlativ als „etwas, das zum Besten gehört und nicht zu überbieten ist“. Der „charmante Superlativ“ ist eine besondere Erfahrung, ein Erlebnis für den Urlaubsgast, das faktisch oder emotional herausragt und in dieser Form nur in Oberösterreich möglich ist. Entscheidend ist der Zusatz „charmant“ – diese Superlative zeichnen sich durch ihre authentische und sympathische Erzählweise aus.

„Mit den charmanten Superlativen prägen wir eine neue Erzählform, die Oberösterreich so sichtbar macht, wie es ist: Ein Land der besonderen Erlebnisse, die wir selbstbewusst und charmant zugespitzt erzählen“, fasst Winkelhofer zusammen. „Wir haben uns dafür bewusst eine etwas frechere und frische Sprache verpasst. Weil sie zu Oberösterreich passt. Einfach veranschaulicht kann man es so erklären: In einer Gruppe von Menschen ist Oberösterreich diejenige Person, die manchmal unterschätzt wird – aber mit ihren besonderen Talenten, mit ihrem Charme und Witz am Ende alle überrascht.“

Insgesamt wurden bereits mehr als 100 „charmante Superlative“ in allen sieben Destinationen identifiziert, ein knappes Viertel davon startet bereits 2026 in die Kommunikation: Von der „Mutter aller Radwege“ an der Donau bis zum Hoch.Genuss im Mühlviertel, wo alle Zutaten Nachbarn sind. Von der größten und stimmungsvollsten Blasmusik Jam Session Europas, dem „Woodstock der Blasmusik“ im Quellenviertel zu den Hütten und Almen im 360° Alpenland. Vom „längsten Sommerfest Österreichs“ – der Landesgartenschau 2027 in Wels – bis zur Magie des Salzes im Salzkammergut oder der Stadt Linz, die mit ihrer digitalen Medienkunst international begeistert.

 

Oberösterreich international: Mehrstufige Kampagne in den wichtigsten Märkten

Apropos international: Die in drei Phasen aufgebaute Kampagne „Oberösterreich – Echt jetzt!“ wird nicht nur in den deutschsprachigen Märkten – der Heimmarkt Österreich und Deutschland sind mit einem Nächtigungsanteil von insgesamt knapp 75 Prozent die bedeutendsten für den Tourismus in Oberösterreich – ausgerollt, sondern auch in den wichtigsten fremdsprachigen Märkten.

 „Auf der weltgrößten Reisemesse, der ITB Berlin von 3. bis 5. März zeigen sich die Markenfamilie Oberösterreich und der neue Kommunikations-Auftritt ‚Echt jetzt!‘ erstmals auf der großen internationalen Bühne. Ab 15. März startet die dritte und wichtigste Kampagnen-Phase, in der wir gemeinsam mit den Destinationen in Österreich und den internationalen Zielmärkten Deutschland, Tschechien, Niederlande, Großbritannien und Polen für Nachfrage sorgen wollen. Dann rücken unsere ‚charmanten Superlative‘ und damit die konkreten Urlaubserlebnisse in Oberösterreichs Urlaubsregionen in den Mittelpunkt der Kommunikation“, kündigt Winkelhofer an.

 

Großer Rad-Schwerpunkt

Der Schwerpunkt in der Angebotskommunikation liegt 2026 ganz klar auf dem Thema Radfahren in all seinen Ausprägungen, vom Genussradfahren über Mountain- oder Gravelbiken bis hin zum Rennradfahren. Radfahren ist vom Frühling bis weit in den Herbst hinein möglich und stärkt damit die Auslastung der Tourismusbetriebe in den Nebensaisonen. Der Radgast bucht längere Aufenthalte – 53 Prozent bleiben zwischen vier und 14 Nächten* – und trägt mit Tagesausgaben von 194 Euro pro Person (ohne An- und Abreise)* überdurchschnittlich zur touristischen Wertschöpfung bei.

„Beim Radfahren trifft Nachfrage und Begeisterung beim Gast auf eine gut ausgebaute Infrastruktur und hochqualitative buchbare Angebote – und das in ausnahmslos allen Urlaubsregionen Oberösterreichs“, fasst Winkelhofer die Bedeutung des Radtourismus für das Bundesland zusammen.

* Quelle: Gästebefragung T-MONA Tourismus Monitor Austria – Sommer 2025

Pressekontakt:

Gernot Hörwertner
Unternehmenssprecher
Oberösterreich Tourismus GmbH
Freistädter Straße 119
A-4041 Linz
Tel: +43 732 7277-123
Mobil: +43 664 857 29 57
Email: gernot.hoerwertner@oberoesterreich.at