© Foto Oberösterreich Tourismus GmbHRobert Maybach Wandern auf der Wurzeralm in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel
Ein Wanderer geht mit großen Schritten auf einer Almwiese bergab an einer Almhütte vorbei. Im Hintergrund bewaldete Bergrücken, Almwiesen, einzelne Lärchen. Der Wanderer trägt einen Rucksack mit Seil, sportliche Outdoorbekleidung und Wanderschuhe.
© Foto Oberösterreich Tourismus GmbHRobert Maybach Wandern auf der Wurzeralm in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel
Ein Wanderer geht mit großen Schritten auf einer Almwiese bergab an einer Almhütte vorbei. Im Hintergrund bewaldete Bergrücken, Almwiesen, einzelne Lärchen. Der Wanderer trägt einen Rucksack mit Seil, sportliche Outdoorbekleidung und Wanderschuhe.

Oberösterreich Tourismus
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Mehr internationale Gäste für Oberösterreich

3. März 2026 - Die ITB Berlin ist die weltweit größte Fachmesse der Tourismusbranche. Oberösterreich nutzt diese Bühne, um künftig noch mehr Gäste aus Deutschland und anderen wichtigen internationalen Märkten für sich zu begeistern. Gelingen soll dies mit einem Schwerpunkt auf Urlaubsangebote rund um das vielfältige Welt- und Kulturerbe in Oberösterreich. Auch eine grenzüberschreitende Initiative mit Deutschland und Ungarn für die Vermarktung des Donauraums als attraktives Urlaubsziel wurde gestartet.

Mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher werden von 3. bis 5. März 2026 auf der „Internationalen Tourismusbörse“ (ITB) in Berlin erwartet. Auf der größten Reise- und Tourismusmesse der Welt treffen sie auf mehr als 5.800 Aussteller, die über 170 Länder auf allen Kontinenten repräsentieren.

“Die ITB ist die große Bühne der weltweiten Tourismusbranche. Sie findet im wichtigsten ausländischen Herkunftsmarkt für den Tourismus in Oberösterreich statt. Und sie ist eine große Börse internationaler Geschäftskontakte und Marktchancen. In der Landes-Tourismusstrategie 2030 setzen wir uns das Ziel, mehr Gäste aus internationalen Märkten für Urlaube in Oberösterreich zu begeistern, um die langfristig positive Entwicklung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft abzusichern. Die ITB Berlin bietet uns das perfekte Umfeld, um bestehende Netzwerke zu stärken und zugleich die Fühler in Richtung neuer Märkte auszustrecken”, erklärt Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner.

 

Wachstumspotenziale auf internationalen Märkten

Die Ankünfte internationaler Urlaubsgäste in Oberösterreich haben in den zehn Jahren seit 2015 um rund 38 Prozent zugelegt, die Nächtigungen um knapp 34 Prozent. Zuletzt reisten im Tourismusjahr 2024/25 (November 2024 bis Oktober 2025) rund 1,85 Mio. ausländische Gäste nach Oberösterreich und generierten dabei 3,98 Mio. Nächtigungen. 
 

"Unser wichtigster Auslandsmarkt ist nach wie vor Deutschland mit 706.000 Ankünften und 1,97 Mio. Nächtigungen im Tourismusjahr 2025. Besonders beliebt ist Oberösterreich bei den unmittelbaren Nachbarn aus Bayern, die für 37,3 Prozent der deutschen Gesamtnächtigungen verantwortlich zeichnen. Ein wichtiger Wachstumsmarkt sind zudem die ostdeutschen Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Sie machen gemeinsam mit der Bundeshauptstadt Berlin 19,6 Prozent der deutschen Urlaubernächtigungen in Oberösterreich aus. Mit einem Zuwachs von zuletzt 65 Prozent bei den Ankünften und 42,8 Prozent bei den Nächtigungen in den letzten zehn Jahren", berichtet Landesrat Achleitner im Detail.

Entscheidend für eine breitere, internationale Aufstellung der oberösterreichischen Tourismuswirtschaft sind die Marktpotenziale in den nahegelegenen osteuropäischen Ländern, aus denen seit längerem große Zuwächse verzeichnet werden, sowie in den Niederlanden und im Vereinigten Königreich.

"Vor allem bei den Nachbarn in Tschechien, aber auch in Polen wird Oberösterreich als Urlaubsziel immer beliebter. Die Zahl der Gästeankünfte aus Tschechien (+146,6 Prozent, Anm.) und aus Polen (+157,7 Prozent) hat sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich mehr als verdoppelt. Auch aus der Slowakei konnten wir in diesem Zeitraum ein Gästeplus von fast 70 Prozent verzeichnen", sagt Landesrat Achleitner und betont: "Wenn alle Player im oberösterreichischen Tourismus ihre Kräfte und Mittel bündeln und gemeinsam in die Bearbeitung internationale Märkte investieren, kann das Urlaubsland Oberösterreich auch in einem hart umkämpften Wettbewerbsumfeld seine Sichtbarkeit steigern, neue Zielgruppen ansprechen und zusätzliche Gäste gewinnen."

 

Neue Flugverbindungen stärken den Tourismus

Eine zentrale Voraussetzung für das Ausschöpfen internationaler Marktpotenziale ist die gute und komfortable Erreichbarkeit Oberösterreichs für Urlaubsgäste. Zuletzt zeigte die Wiederaufnahme der Flüge von London nach Linz durch Ryanair in der Saison 2024/25, dass zusätzliche Verbindungen eine direkten positiven Effekt auf den Tourismus haben.

“Die zusätzlichen Flüge waren der Ausgangspunkt für gemeinsame Marktmaßnahmen der Destinationen Linz, Donauregion Oberösterreich und Quellenviertel gemeinsam mit Oberösterreich Tourismus und dem Flughafen Linz im Vereinigten Königreich. Mit dem Ergebnis, dass die Ankünfte britischer Urlaubsgäste in Oberösterreich von 2024 auf 2025 um 16,4 Prozent gesteigert werden konnten, die Nächtigungen um 14 Prozent”, zeigt sich Landesrat Achleitner erfreut und blickt in die nahe Zukunft: "Besonders erfreulich ist deshalb auch die Wiederaufnahme der täglichen Flugverbindung von Linz nach Frankfurt ab 29. März durch die dänische Fluglinie DAT. Der Flughafen Frankfurt ist nicht nur ein wichtiges Tor für Gäste aus Westdeutschland nach Oberösterreich. Als internationales Drehkreuz hat er auch eine Schlüsselfunktion zu weiteren internationalen Märkten."

Kultur – gerade international ein wichtiges Reisemotiv

Die Kultur ist ein ganzjähriges Reisemotiv mit dem Potenzial, neue internationale Gästeschichten für Oberösterreich zu mobilisieren.

“Die aktuelle Gästebefragung T-MONA Tourismus Monitor Austria 2025 zeigt klar: Für 22 Prozent der Gäste in Oberösterreich sind Sehenswürdigkeiten und Kulturangebote ein wichtiges Motiv für die Urlaubsentscheidung. Dieser Wert liegt deutlich über dem österreichischen Schnitt von 13 Prozent. Für 47 Prozent der Urlaubsgäste ist der Besuch von Sehenswürdigkeiten ein fixer Bestandteil der Reise, für 23 Prozent zählt er sogar zu den Hauptaktivitäten im Urlaub”, betont Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer des Oberösterreich Tourismus die Bedeutung des 
Kulturangebots.

Rund ein Drittel häufiger als im österreichweiten Schnitt besuchen Oberösterreich-Urlauber Sehenswürdigkeiten, Museen und Ausstellungen, Musik- und Kulturveranstaltungen oder Stadtführungen. Ein bedeutendes Urlaubsmotiv, das landschaftliche Schönheit mit kulturellem Erbe einer Region verbindet, sind die UNESCO Welterbestätten.

“Aufgrund ihrer internationalen Strahlkraft haben sie eine besondere Bedeutung, wenn es darum geht, mehr internationale Gäste für Oberösterreich zu begeistern", sagt Winkelhofer. ”Verbunden mit dem immateriellen Kulturerbe, das man bei uns in Oberösterreich in so wunderbar vielfältiger Form erleben kann – vom Mühlviertler Blaudruck über das Keramikflämmen in Gmunden bis hin zur Mollner Maultrommel oder dem Trattenbacher Taschenfeitl – lassen sich einzigartige Geschichten erzählen und Urlaubsangebote schnüren."

Denn genauso wie beim Radfahren bieten auch das UNESCO Welterbe und das Immaterielle Kulturerbe dem Gast die Möglichkeit von einzigartigen und authentischen Erlebnissen in ganz Oberösterreich. Von der UNESCO Welterberegion “Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein / Salzkammergut” über das Weltkulturerbe “Prähistorische Pfahlbauten rund um die Alpen” an Attersse und Mondsee bis zum UNESCO Weltkulturerbe “Grenzen des Römischen Reiches - Donaulimes” und dem UNESCO Weltnaturerbe “Alten Buchenwälder und Buchenurwälder” im Nationalpark Kalkalpen. Seit 2018 freut sich der "Handblaudruck in Europa" über einen Platz auf der internationalen Liste des Immateriellen Kulturerbes. Dieses Handwerk wird nur mehr selten ausgeübt – darunter im Mühlviertel.

 

Donau: Europäischer Erlebnisraum, oberösterreichischer Beitrag

Der längste Fluss innerhalb der Europäischen Union und der “internationalste Fluss der Welt”, der insgesamt zehn Länder verbindet, wird ab sofort auch gemeinsam und grenzübergreifend touristisch vermarktet. Mit "Discover your Danube" sind Oberösterreich und die Donauregion Teil einer Initiative, die mit der Österreich Werbung, Visit Hungary und der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) sowie den Tourismusorganisationen Bayerns, Baden-Württembergs, und Niederösterreichs getragen wird.  Die Initiative “Discover your Danube” wurde im Rahmen der ITB 2026 in Berlin offiziell präsentiert und von den Partnerorganisationen unterzeichnet.

 

Großer Rad-Schwerpunkt 2026

Ebenfalls Thema auf der ITB Berlin waren selbstverständlich auch die qualitätsvollen Angebote rund ums Radfahren in all seinen Ausprägungen, vom Genussradfahren über Mountain- oder Gravelbiken bis hin zum Rennradfahren. Radfahren ist vom Frühling bis in den Herbst möglich und stärkt die Auslastung der Tourismusbetriebe in den Nebensaisonen. Die Gästebefragung T-MONA Tourismus Monitor Austria aus dem Sommer 2025 zeigt: Der Radgast bucht längere Aufenthalte – 53 Prozent bleiben zwischen vier und 14 Nächten – und trägt mit Tagesausgaben von 194 Euro pro Person (ohne An- und Abreise) überdurchschnittlich zur touristischen Wertschöpfung bei.

„Beim Radfahren trifft Nachfrage und Begeisterung beim Gast auf eine gut ausgebaute Infrastruktur und hochqualitative buchbare Angebote – und das in allen Urlaubsregionen Oberösterreichs. Unsere Destinationen haben etwa im Gravelbike-Bereich in den vergangenen Jahren Angebote in Top-Qualität entwickelt, die in der Szene einen herausragenden Ruf genießen. Aber auch auf dem Mountainbike oder Rennrad und natürlich auf unseren genussvollen Radwegen entlang von Seen und Flüssen kommt man voll auf seine Kosten“, zeigt sich Winkelhofer von der Vielfalt des Angebots begeistert.

Pressekontakt:

Gernot Hörwertner
Unternehmenssprecher
Oberösterreich Tourismus GmbH
Freistädter Straße 119
A-4041 Linz
Tel: +43 732 7277-123
Mobil: +43 664 857 29 57
Email: gernot.hoerwertner@oberoesterreich.at